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Das ist die Ausgabe 4-2016 der News für Powerpaare. Es geht um Verantwortlichkeiten & Lebensrollen. Für was wir verantwortlich sind, wissen wir meistens. Bei der Frage für wen wir verantwortlich sind, vergessen viele die Verantwortung für sich selbst. Über unsere Lebensrollen machen wir uns normalerweise keine Gedanken. Sie genauer anzuschauen und eventuell zu reduzieren, kann der Weg zu mehr Lebensqualität sein. Erfahren Sie Wissenswertes zu diesen Themen, nutzen Sie unsere Arbeitsbögen, und freuen Sie sich wieder auf eine schöne Geschichte, über die man nachdenken kann.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Inhalt:
 

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Für wen oder was sind wir verantwortlich?

Verantwortung bedeutet die Verpflichtung, für seine Handlungen einzustehen und ihre Folgen zu tragen. Das klingt ein bisschen bedrohlich. Aber erst durch seine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, wird ein Mensch zur ernstzunehmenden und mündigen Person. Verantwortung kann man übernehmen, ablehnen oder übertragen. Manche Menschen weigern sich, überhaupt Verantwortung zu tragen und überlassen das den anderen. Damit gibt man die Kontrolle über das eigene Leben ab, kann nichts gestalten und wird in seiner persönlichen Entwicklung komplett von anderen abhängig.



Die Verantwortung für uns selbst heißt Eigenverantwortlichkeit. Das bedeutet, wir sind selbst dafür verantwortlich, dass es uns gutgeht, wir unsere Ziele erreichen und ein glückliches Leben führen. Das mag jetzt nicht bei jedem Leser Zustimmung finden. Eigenverantwortlichkeit ist nämlich mit einer gewissen Härte verbunden, weil plötzlich alle Ausreden und Entschuldigungen wegfallen.
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Arbeitsbogen: Die Ärger- und Klageliste

Oft hilft es schon, einmal aufzuschreiben, was einen immer wieder ärgert oder worunter man regelmäßig leidet. Das ist ein erster Schritt auf dem Weg, diese Themen loszuwerden. Den Arbeitsbogen können Sie hier downloaden.
Download Ärger- und Klageliste

Die Geschichte vom angeketteten Elefanten

Eine anrührende und anregende Geschichte zum Thema Eigenverantwortung handelt von einem Elefanten. Sie beginnt im Sprechzimmer eines Therapeuten, den Demian aufgesucht hat:

„Ich kann nicht“, sagte ich. „Ich kann es einfach nicht.“ „Bist du sicher?“ fragte er mich. „Ja, ich weiß, dass ich es nicht kann.“ Der Dicke setzte sich im Schneidersitz in einen dieser fürchterlichen blauen Polstersessel in seinem Sprechzimmer. Er lächelte, sah mir in die Augen, senkte die Stimme wie immer, wenn er wollte, dass man ihm aufmerksam zuhörte, und sagte: „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte.“ Und ohne ein Zeichen meiner Zustimmung abzuwarten, begann er zu erzählen:


Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte. Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück?

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Was ist eine gerechte Arbeitsteilung?

In der Firma sind nach unserer Erfahrung die Verantwortlichkeiten in den allermeisten Fällen klar verteilt. Wichtig ist dabei folgendes:
  • Jeder braucht einen klar definierten Zuständigkeitsbereich, in den der andere auch nicht hineinregiert.
  • Die besonderen Kenntnisse, Fähigkeiten und Vorlieben beider Partner sollten dabei berücksichtig werden.
  • Die übertragene Verantwortlichkeit wird dadurch eingeschränkt, dass man verabredet, sich bei wichtigen Vorkommnissen abzustimmen oder durch finanzielle Obergrenzen bei Entscheidungen.
Der positive Effekt von eigenen Verantwortungsbereichen ist, dass jeder in seinem Bereich versuchen wird, so erfolgreich wie möglich zu handeln, um den persönlichen Erfolg auch zu genießen. Das ist eine ganz große Motivation. Der eigene Verantwortungsbereich erlaubt in gewissen Grenzen so etwas wie Selbstverwirklichung und ist ein entscheidender Faktor für die Arbeitszufriedenheit bei beiden Partnern. All das kommt zum Schluss der Firma zugute.

Mehr Diskussionen gibt es manchmal bei der Arbeitsteilung im Privatleben, also bei der Verteilung der häuslichen Pflichten wie Einkaufen, Kochen, Wäsche, Kinderbetreuung, Gartenpflege, persönliche Administration wie Finanzen, Versicherungen, Steuern etc. und schließlich bei der Zuständigkeit für die Pflege der privaten sozialen Kontakte zu Freunden, Verwandten oder Nachbarn.

 
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Sortieren Sie Ihre Lebensrollen!

Wir bewegen uns alle in unterschiedlichen Lebensbereichen, zum Beispiel in Beruf und Firma, in Partnerschaft und Familie, unter Freunden und Nachbarn, in Politik und Vereinen, und so weiter. In jedem dieser Lebensbereiche spielen wir eine oder mehrere Rollen. Eine von uns interviewte Unternehmerfrau war Chefin, Buchhalterin, Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen, Mutter, Ehefrau, Tochter, Schwester, Mitglied im Tennisclub, beste Freundin, Kummerkasten, Parteimitglied, Gemeinderatsmitglied, Mitglied im Pfarrgemeinderat und Kassenführerin bei der Klassenpflegschaft ihrer Tochter.

Das waren dann 14 Rollen. Idealerweise sollten es nicht mehr als sieben sein, um sich nicht zu verzetteln. Mit der Zahl der Rollen steigt die Gefahr der Überforderung und der Demotivation.



Besonders dann, wenn wir uns die Rollen nicht ausgesucht haben und sie auch nicht gern ausfüllen. Wenn Sie Ihren Lebensrollen einmal auf den Grund gehen wollen, dann hilft Ihnen unseren Arbeitsbogen, der hier zum Download zur Verfügung steht. Folgen Sie anschließend diesen Erläuterungen!

Download Arbeitsbogen "Lebensrollen"

Premiumseminar 2017 im 4-Sterne-Hotel Hofgut Hafnerleiten

Das Novemberseminar in Bad Birnbach ist ausgebucht.  Wegen des starken Interesses haben wir für den 2-Tages-Workshop einen zweiten Termin am gleichen Ort geplant: Dieses zweite Premiumseminar im Hotel Hofgut Hafnerleiten findet am 16. und 17. Februar 2017 statt. Freuen Sie sich auf einen Aufenthalt in Europas größter Golf- und Thermenregion:

4-Sterne-Hotel Hofgut Hafnerleiten | Frau Anja Horn-Rückerl
Brunndobl 16, 84364 Bad Birnbach
Tel: +49 (0)8563-91511
Fax: +49 (0)8563-91512
post@hofgut.info
www.hofgut.info



Einzelheiten lesen Sie im Infoblatt!

Teilnehmerzahl: mindestens 6 und maximal 10 Paare. Anfrage und Anmeldung telefonisch, per E-Mail, Fax oder per Post direkt ans Hofgut. Ansprechpartnerin ist Anja Horn-Rückerl. Die Seminargebühr beträgt 695 Euro zzgl. MwSt. pro Teilnehmer inkl. Seminarverpflegung ohne Übernachtungskosten. Der Paketpreis inkl. Übernachtung und Frühstück beträgt pro Teilnehmer 745,00 Euro zzgl. MwSt.


Download Infoblatt

Vortrag: "Ich & Du und die Firma"

Zum Thema ‚Ich & Du und die Firma‘ bieten wir einen Impulsvitrag an, der bei Unternehmerpaaren gut ankommt. Bei Bedarf können Sie uns als Referenten buchen.



Der Vortrag dauert circa 60 Minuten. Nähere Informationen können Sie den Informationsblatt entnehmen.
Download Infoblatt
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