Copy
IoT Austria News: Next Events // Contributors Wanted // Nachbericht #taid2015 // Interviews // More ..
View this email in your browser

News November 2015


Content

  • Next IoT related Events
  • Contributors for Open Source Projects wanted
  • Nachbericht zum #taid2015 THE AUSTRIAN IOT DAY
  • Interviews im Anschluss an den #taid2015
    • Harald Pichler, President IoT Austria & OSDOMOTICS
    • Patrick Brüst, Mentor
    • Khashayar Xerxes Voshmgir, Keynote Speaker
  • Smart Stuff is looking for a CTO
  • U.S. Commercial Services Special Offer for the Hannover Messe 2015
  • 5G Cyber Physical Workshop
  • Ergebnisse des BMVIT Workshops "Roadmap Austria Automated Driving"
  • FFG Ausschreibung "IKT der Zukunft"
  • WANTED: Speakers, Tutors, News, Events, Helpers

Next IoT Events

Contributors for Open Souce Projects wanted




Hinter IoT Austria steht der gemeinnützige non-profit Verein "OSDOMOTICS Open Source Domotics Group". Seit mehreren Jahren fördert der Verein den Open Source Gedanken und beteiligt sich selbst an der Entwicklung diverser Open Source Hardware- und Software-Projekte im Bereich Smart Home Automation und Internet of Things. Die daraus entstandenen Produkte werden aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. Industrie 4.0 Projekten, im Bildungsbereich, der Robotik, beim IoT Junior Cup oder einfach für Spaß-Projekte genutzt.

OSDOMOTICS lädt nun die IoT Community ein, sich an der Weiterentwicklung dieser Projekte zu beteiligen:

Open Source Software-Projekte:
  • Contiki OS
    (www.contiki-os.org), einem Betriebssystem für Embedded Devices (C)
  • Virtual Machine for Contiki OS
    (C)
  • MAIER - Programming Things
    (http://wiki.osdomotics.com/doku.php/de:products:maier), einer webbased Programmierumgebung für IoT Geräte. (meteor.js, Angular.js, MQTT, CoAP, REST)
  • JOHANNA - Visual User Interface for Things
    (https://github.com/heins/johanna), einem Web-Tool, um Benutzeroberflächen für MQTT oder CoAP zu gestalten (meteor.js, Angular.js, MQTT, CoAP, REST)
  • Eclipse Ponte
    (https://eclipse.org/ponte/), einem Konvertierungstool, um MQTT-, CoAP- und REST-Nachrichten umzuwandeln, dass um weitere Protokolle wie z.B. OPC-UA erweitert werden soll (node.js)
  • BEAM
    einer Nachrichten-API für Arduino-kompatible Board, um MQTT, CoAP oder REST-Nachrichten zu versenden, die auch für Python, node.js und andere Sprachen zur Verfügung gestellt werden soll. (C, node.js, Python)
  • Satellite-Modules-Lib
    Einer Library für Grove-kompatible I/O- und Kommunikationsmodule(http://www.seeedstudio.com/wiki/GROVE_System)
  • SARAH-Box 2
    Einer Linux-Distribution für Smart Home Anwendungen (http://wiki.osdomotics.com/doku.php/de:projekte:sarah-box)
  • 6loWPAN-USB-Stick
Open Source Hardware Projekte:
  • SpaceBase / EdgeRouter
    Einem Linux Embedded System als Router (http://wiki.osdomotics.com/doku.php/de:products:merkur_connect_edge_router)
  • SpaceSatellite / Merkurboard-Grove
    6loWPAN-Funkknoten mit Ardunio-kompatiblen Microcontroller unter Contiki OS (http://wiki.osdomotics.com/doku.php/de:products:start)
  • SpaceModules / Grove-Modules
    Grove-kompativle I/O-Module, Kommunikations-Module und Power-Module
  • SwitchIt! / IoT Gates
    SwitchIt! ist ein IoT Gate, dass über 6loWPAN, Bluetooth oder WiFi Spannungen schalten kann. Ähnliche IoT Gates sind auch für Schrittmotoren, Servomotoren und andere Anwendungsfälle angedacht.
  • IoT Education Starterkit
    Auf dem SpaceBase, SpaceSatallite und SpaceModules basierendes Starterkit für den Bildungsbereich
Wenn Du Lust hast, tatkräftig an der Hardware- oder Software-Entwicklung, beim Erstellen der Dokumentation und von Tutorials oder bei der Leitung von Workshops mitzumachen, melde Dich bitte bei Harald Pichler: harald.pichler@iot-vienna.at
 

The Austrian IoT Day 2015 übertrifft als größte Veranstaltung Österreichs zum Thema „Internet der Dinge„ mit über 900 Besuchern alle Erwartungen

Wien, 12.11.2015 – IoT Austria - The Austrian Internet of Things Network hat als non-profit Organisation in Kooperation mit Seidler Consulting den größten Event 2015 zum Thema „Internet der Dinge“ in Österreich realisiert. Über 900 ExpertInnen und InteressentInnen sind am 04.11.2015 im Museumsquartier Wien beim #taid2015 THE AUSTRIAN IOT DAY mit dabei gewesen. 61 SpeakerInnen und TutorInnen haben 59 Talks oder Workshops abgehalten. Menschen, Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Politik wurde ein Treffpunkt gegeben, um sich gemeinsam über das Internet der Dinge, der derzeitig angebotenen Lösungen und der zu erwartenden Entwicklungen und damit verbundenen Hoffnungen sowie Auswirkungen auszutauschen.

IT-Sicherheit war auch in diesem Jahr wieder ein großes Thema. Eine durchgängige Meinung der anwesenden ExpertInnen ist, daß sich die Bedeutung von IT-Sicherheit auch in den zukünftigen Jahren nicht verändern wird und dass man die gesellschaftlichen Folgen, dessen, was wir mit IoT tun, nie aus den Augen verlieren dürfe. Besonders offenen Lösungen auf Basis von Open Source sind notwenidg, um Sicherheit, Privatsphäre und Transparenz garantieren zu können. Daneben sind die Zukunft der Ausbildung, die Relevanz von Cloud-Anwendungen, von denen eine Studie von IDC annimmt, dass 2020 über 90% aller Daten in der Cloud gespeichert würden, und Big Data Lösungen thematisiert worden.

Schwerpunkt der IoT Talks Special war das Thema „Industrie 4.0/Industrial Internet“ als ein Anwendungsgebiet des Internets of Things in produzierenden Unternehmen. Herbert Dirnberger, Cybersecurity Austria, erwähnte in seinem Vortrag den Trend von „Losgröße Eins“ auf die IoT Industrie, welches sich durch individuell auf den Kunden angepaßte und per 3D-Druck hergestellte Produkte widerspiegelt. Zudem sprach er auch das Thema „Planned Obsolescence“ an, bei dem Produzenten absichtlich die hardwaremäßige Lebensdauer von ihren Produkten beschränken, um den Kunden zu einem vorzeitigen Kauf von neuer Hardware zu bewegen.

Harald Pichler vom Verein OSDOMOTICS hob die Bedeutung der offenen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten und den Stellenwert von Open Source in Unternehmen hervor. Kein Unternehmen hätte heute mehr die notwendigen Ressourcen, um neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle von Grund auf alleine entwickeln zu können: man sei auf Partner und eine offene und faire Zusammenarbeit angewiesen. Grenzen zwischen den Mitarbeitern, Abteilungen, Unternehmen und Ländern in der EU müssen verschwinden, damit man in Europa seine Kräfte bündeln könne, um gemeinsam erfolgreich zu sein und international überhaupt eine Chance zu haben.

Auf der Veranstaltung ist auch der Managementprofessor Wolfgang Kersten von der TU Hamburg-Harburg zitiert worden: „Wir diskutieren Industrie 4.0, haben Mitarbeiter 2.0 und Führungskräfte 1.0“, was zeigen würde, dass man in den Chefetagen vom Mindset für die anstehende Digitale Transformation noch gar nicht bereit wäre.

Der #taid2015 hat gezeigt, dass Österreich einer der Hotspots in Europa zum Thema „Internet der Dinge“ ist. Viele Unternehmen haben erkannt, daß man schneller im Bereich der Digitalen Transformation vorankommen kann, wenn man gemeinsam seine Erfahrungen, Ideen, Ressourcen und Kontakte teilt und eine neue Formen der Zusammenarbeit beginnt – unabhängig von der Unternehmensgröße oder Rechtsform wie gemeinnützige Vereine etc. etwaiger Partner.

Autor

Philipe Reinisch, www.boteillier.com

Event-Webseite

Fotos vom Event

Interview mit Harald Pichler

Harald ist Vorsitzender des Vereins OSDOMOTICS (Open Source Domotics Group) und Gründer und Organizier verschiedener IoT Gruppen in Österreich. Er ist ein angesehener Autor, der seit viele Jahren über Computing und Open Source schreibt. Er arbeitet als Forscher und Entwickler für LINUX-bassiere Hard- und Softwaresysteme.
Der #taid15 THE AUSTRIAN IOT DAY war der bisher größte und erfolgreichste IoT Event Österreichs. Wie hast Du ihn erlebt? Warst Du mit dem #taid15 zufrieden?

Es ist immer wieder spannend so eine große Veranstaltung mit größtenteils ehrenamtlichen Mitarbeitern zu organisieren. Und es ist dann auch persönlich sehr belohnend zu sehen, daß man es schafft so viele Leute zu mobilisieren – insbesondere hier in Wien, wo man sehr viele konkurrierende Veranstaltungen hat. Wir hatten ja fast die ganze Veranstaltung hindurch eine vollständige Auslastung – trotz fast 11h intensivem Programm.

Woran lag es Deiner Meinung nach, daß nach dem bereits sehr erfolgreichen #gide2015 Global IoT Day im April diesen Jahres auch beim #taid15 wieder so viele Besucher gekommen sind?

Wir haben mit unserer Veranstaltung mit dem richtigen Themen Angebot wieder genau den Nerv der Zeit getroffen.
Dabei hilft uns die Möglichkeit sehr, in unseren regelmäßigen IoT Talks bereits vorab die Trendthemen zu identifizieren, die dann bei den großen Events auf sehr großes Interesse stoßen.

Und uns ist es auch sehr wichtig den in unserem Verein verankerten Gedanken der Kooperation auf Augenhöhe ohne proprietäre Sonderlocken auch bei unseren Events wieder umzusetzen. Zum Beispiel haben wir darauf geachtet, daß die Messestände alle die gleiche Größe hatten – internationale Konzerne hatten die gleiche Präsentationsfläche wie lokale StartUp: Ein äußerliches Erscheinungsbild auf gleicher Augenhöhe.

Was war Deine größte Freude bei dem Event? Hat Dich etwas emotional besonders berührt?

Ich habe mit einem Herrn gesprochen, der scheinbar schon vor einigen Jahren die Branche gewechselt hat. Er hat mir erzählt, daß er bei dem #taid15 wieder alle Leute an einem einzigen Ort getroffen hat, die er schon bereits einige Jahre nicht mehr gesehen hat.

Man sieht – wir sprechen viele Leute aus verschiedenen Bereichen als zentrale Plattform zum Thema IoT an!

Wo siehst Du die nächsten Trends im IoT Bereich?

In den Vorträgen sieht man den klaren Trend, daß sich technisch vieles in Richtung Standardisierung, Vereinheitlichung und in Richtung eines Standard Internet Protocols bewegt.

In der Produktionstechnik hört man immer mehr „Losgröße 1“ als Ziel.

Kannst Du da ein Beispiel nennen, was Du damit meinst?

Zum Beispiel hörte man in den Vorträgen von einem Projekt, wo man sich ein personalisiertes Gehäuse für Raspberry Pis bedrucken lassen kann – und zwar genau ein Stück davon. Das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen – die Mindestabnahmemenge wäre da gleich bei ein paar hundert Stück gewesen.

In welche Richtung werden sich die nächsten Veranstaltungen der IoT Austria entwickeln?

Neben den monatlichen IoT Talks und IoT Workshops haben wir als nächsten großen Event unseren #gide2016 Global IoT Day am Samstag, den 9. April 2016 geplant.

Gibt es schon eine Liste an Themen, die Ihr da besonders behandeln wollt?

Das gesamte Programm ist noch in Planung – wir arbeiten aber bereits intensiv daran. Themen, die wir uns genauer anschauen wollen sind beispielsweise wieder Industrie 4.0, Wearable Computing oder Ambient Living und Smart Home für ältere Personen.
Aber in diesen Bereichen wollen wir dann verstärkt auf die sozialen Aspekte der Technologie, wie zum Beispiel die gesellschaftliche Verantwortung, Chancen und Auswirkungen eingehen. Aber wie gesagt – die genaue Themenwahl ist noch nicht abgeschlossen.

Was sind aktuell die größten zukünftigen Herausforderungen für IoT Austria?

Eine große Herausfordung ist diese Community, die wir derzeit schon haben (> 3.000), optimal zu betreuen und trotzdem gleichzeitig aber auch weiter zu vergrößern.

Wir merken jetzt schon, daß wir als ehrenamtlicher Verein langsam an unsere Kapazitätsgrenzen kommen. Zum Beispiel hätten wir noch mehr Helfer gebraucht bei der Veranstaltung - viele Personen konnten dann trotz Zusage auf Grund von Terminschwierigkeiten oder kurzfristigen Erkrankungen doch nicht aktiv mithelfen.

Unsere Veranstaltungen werden immer größer und wir setzen uns selbst das Ziel immer mehr Professionalität zu liefern. Dafür benötigen wir aber mehr und mehr Mitarbeiter, die mitarbeiten.
Es ist uns aber auch sehr wichtig, daß wir keine farblose kommerzielle Veranstaltungsfirma werden! – Wir wollen alles gemeinsam gemäß unserem Vereinszweck unter Einbindung der gesamten IoT Community erreichen.  

Kann der Einzelne helfen?

Auf jeden Fall! Wir sind immer auf der Suche nach Privatpersonen oder unterstützenden Firmen, die dem Verein beim Organisieren der Veranstaltungen mithelfen. Oder auch Vertreter der Unis und Politik, die uns helfen unsere Themen voran zu treiben. Und natürlich Technik-Fans - wie wir - die ihre persönlichen Erfahrungen bei Projekten in entspannter Atmosphäre im Rahmen von IoT-Talks mit Anderen teilen wollen.

Werden Sponsoren und welche Art des Sponsorings wird denn gerade gesucht?

Uns ist ein großes Anliegen, daß wir die Veranstaltungen kostenfrei für den Besucher halten können. Die Kosten steigen aber leider exponentiell mit der Zahl der Besucher.

Wir sind jetzt gerade intensiv auf der Suche nach weiteren Kooperationen, um zum Beispiel durch Marketingstände oder Messestände diese Kosten der Veranstaltungen durch kommerzielle Aussteller zu decken. Falls jemand Kontakte in diesen Bereich hat, bitte gerne bei uns melden!
Es gibt übrigens bei unserem Verein auch die Möglichkeit einer Firmenmitgliedschaft! – falls Interesse besteht bitte ich um direkte Kontaktaufnahme mit mir.
Und nachdem ich bereits öfters angesprochen wurde, möchte ich natürlich noch auf die Möglichkeit hinweisen, daß auch Privatpersonen dem Verein Spenden zukommen lassen können. Am einfachsten geht es, wenn man bei der Anmeldung zu den Veranstaltungen über Eventbrite dort seine freiwillige Spende einträgt. Aber natürlich nehmen wir auch Spenden gerne persönlich bei jeder Veranstaltung entgegen. Das freut uns dann natürlich doppelt: eine Spende – und ein persönliches Gespräch mit der Person, die unsere Community unterstützt!

Interview mit Patrick Brüst

Founder, CEO, CMO, Fast Business Hacker und Mentor bei Start-ups. Marketing und Brand Manager, Berater für Applikationen, Web-Lösungen und digitale Kommunikation. Zertifizierter Projektmanager. Erfahrungen als Vortragender u.a. Social Media Vortragsreihe.

Sein Motto: communicate your thing.
Wo siehst Du die nächsten Trends im IoT Bereich? Und welche Bedeutung haben hierbei disruptive Technologien und digitale Transformation? 
 

Die Digitalisierung ist in all unseren Lebensbereichen nicht mehr weg zu denken und gehört somit auch zu den wachsenden Herausforderungen für UnternehmerInnen. 

Ich beobachte in den aktuellen Diskussionen zum Thema IoT in den Medien und auch auf Konferenzen wie den #taid, dass viele UnternehmerInnen denken, dass die laufende Digitalisierung schnell und turbulent ist. Dabei stelle ich mir – aber auch den TeilnehmerInnen meiner Workshops – immer wieder die Frage wie es sich dann mit der kommenden „Internet of Things“ Ära verhält, wo sich vieles durch Berührung auf einem „Smartphone“ bewegt oder wie Bill Gates einmal sagte, the „speed of thought“? Denn vermutlich wird dann die aktuelle Phase „Tortoise economy“ bezeichnet und wir sprechen dann von der „Cheetah economy“. 

In der Cheetah economy und teilweise auch jetzt ist im Bereich der Geschäfsmodelle ein Trend bzw. eine kambrische Geschäftsmodell-Explosion zu beobachten und zu erwarten: „Zerbrechliche“ Geschäftsmodelle von etablierten Unternehmen werden regelmäßig „disrupted“ und auf den Kopf gestellt (siehe z.B. Taxi-Branche oder Hotellerie). 

Wir müssen erkennen, dass kein Geschäftsmodell heilig oder gar unantastbar ist. Um auf die wachsenden (digitalen) Herausforderungen reagieren zu können und wenn Startups wie auch bestehende Geschäftsmodelle jetzt überleben und in der Cheetah economy – der kommenden IoT Ära – weiter wachsen wollen, braucht es praktische Geschäftsmodell-Methoden.

Hierfür bieten wir mit unserem "Mind The Next Step"-Team praktische Methoden, um die Augen zu öffnen und UnternehmerInnen Anregungen für die digitale Transformation zu geben, um selbst den nächsten Schritt zu finden und zu setzen.
 
Ich sehe hier bewusst keine Trends in bestimmten Branchen und möchte an dieser Stelle gerne eine Aussage von Malcolm Gladwell (Unternehmensberater und Autor) zitieren: „Ideas and products and messages and behaviours spread just like viruses do.“ 
Der „Hush Puppies virus“ ist ein sehr schönes Beispiel aus seinem Buch „The Tipping Point“ und zeigt wie Trends entstehen können bzw. lässt nachvollziehen wie disruptive Geschäftsmodelle von „airbnb“ oder „uber“ innerhalb kurzer Zeit viele Menschen infiziert haben und traditionelle Branchen ins wanken bringen.
 
Was sind die größten Hindernisse bei der Umsetzung von IoT Projekten?
 
Unabhägig von IoT Projekten, beobachte ich auch in anderen Bereichen der digitalen Transformation, dass bei der Umsetzung der Idee viele Teilschritte übersehen werden und es bereits früh zu Hindernissen bei der Umsetzung kommt. Häufig wird die Umsetzung der Idee gestartet, erste Produktionsschritte werden getätigt. Und dann stellt sich die Frage des Marketing bzw. des Vertriebs.
Fragen zur Selbsterkenntnis, zum Ziel, zur Zielgruppe – die angesprochen werden soll, um das Ziel zu erreichen – daran wurde schlichtweg nicht gedacht. Mit dem B.U.M.P. (Big Urgent Market Problem) wurde sich erst gar nicht auseinandergesetzt. Und nu?
 
Unser Workshop „Mind The Next Step“  ist eine Möglichkeit diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir möchten UnternehmerInnen quasi step-by-step befähigen, die verschiedenen Hindernisse bei der Umsetzung von IoT-Projekten selbst zu meistern. Aus meiner Sicht gibt es keine „größten“ Hindernisse. Es sind meist individuelle Herausforderungen, die zu lösen sind. 
 
Wie wichtig ist es für ein Unternehmen selbst aktive Schritte zu setzen? Kann man Verantwortung auslagern an externe Berater?
 
Unternehmen müssen erkennen, dass Ihr Geschäftsmodell weder heilig noch unantastbar ist. Der Visionär Karl-Heinz Land spricht aus meiner Sicht sehr treffend vom „digitalen Darwinismus“, dass wer sich nicht anpasst am Ende auf der Strecke bleibt. Es wird daher für Unternehmen sehr wichtig sein, selbst aktive Schritte zu setzen.
 
Die wachsende Zahl selbstständiger Wissenarbeiter oder wie sie international genannt werden, die Independent Professionales (kurz: Ipros) zeigt, dass offenbar ein Markt für externe Berater mehr denn je bereit steht.
 
Vereinzelt erkennen auch Unternehmen bereits, dass sie sich für eine stärker vernetzte Zukunft rüsten müssen. Hier ein Industrie-4.0-Projekt mit Anbindung ans Internet der Dinge, dort eine App. Mit internem Personal lässt sich die Aufgabenliste kaum abarbeiten.
Aus Gesprächen mit Unternehmen ist auch herauszuhören, dass der Vorteil externer Berater die „Unbefangenheit“ ist. Für sie steht das Projekt im Mittelpunkt. Externe bringen neues Know-how rein, die Internen geben es weiter.
 
Unternehmen müssen mehr und mehr erkennen, dass Partnerschaften und Kooperationen immer wichtiger werden, weil sie nicht die Ressourcen haben, das Geschäft selbst zu stemmen. Ich würde mir wünschen, wenn mehr Unternehmen auch hierzulande das erkennen und bereit sind, sich zu öffnen. Ein aktuell funktionierendes Geschäftsmodell kann schnell ins Wanken geraten wie wir in anderen Branchen beobachten.

Inteview mit Khashayar Xerxes Voshmgir

Khashayar Xerxes Voshmgir war Keynote-Speaker auf dem #taid2015. Er ist 1978 im Iran geboren und in Wien aufgewachsen, studierte in England den interdisziplinären Studiengang Philosophy, Politics and Economics (PPE) und absolvierte danach Ausbildungen mit systemischen, holistischen und psychologischen Schwerpunkten. Durch seine Affinität zu technologischen Themen setzt er sich mit dem Spannungsfeld zwischen Innovation, Technologie und Kultur auseinander. Er leitet eine Dialoggruppe zu diesem Thema und arbeitet als Facilitator von Menschen und Organisationen in Transformationsprozessen.
Wie hast Du den taid15 wahrgenommen?

Der #taid2015 THE AUSTRIAN IOT DAY 2015 war eine sehr professionelle Veranstaltung, v.a. im Hinblick, dass sie noch so jung ist und ehrenamtlich organisiert und umgesetzt wurde. Überrascht war ich über die große Anzahl an Teilnehmern (>900). Das Publikum war sehr viel älter und Business lastiger als erwartet und es gab eine gute Durchmischung. Man merkt, dass das Thema IoT mittlerweile aus dem technischen Prototypen Stadium bei den nicht technischen Kreisen angekommen ist.

Was hat Dir am besten bei der Veranstaltung gefallen?

Es gab eine große Vielfalt an sehr unterschiedlichen Talks und Workshops, welche ein breites Spektrum an Themen behandelte. Mir ist keine andere IoT Veranstaltung in Österreich bekannt, wo man gebündelt so eine Dichte an unterschiedlichen Impulsen zum Thema Internet der Dinge vorfinden kann.

Du hast es vorhin angesprochen – Du bist ja auch nicht ein typischer Techniker. Woher ist denn Dein Background?

Ich habe einen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Hintergrund. Mit meiner Firma Metamorvosicum arbeite ich mit Organisationen und ermögliche die Entwicklung und Umsetzung von neuen Perspektiven, die im Einklang mit den Potentialen des Marktes, des Unternehmens und der Mitarbeiter sind.

Und was war dann Dein Beweggrund um als Vortragender mitzumachen?

Ich glaube, daß es ganz wesentlich ist, die derzeitigen Entwicklungen im Umfeld IoT und Industrie 4.0 in einem größeren Kontext zu betrachten und das „was“, „wie“ und „warum“ wir es machen auch zu hinterfragen. Mir war es ein Anliegen Impulse zu setzen und grundsätzliche Fragen zur zukünftigen sozioökonomischen Situation und v.a. zum „Mensch sein im digitalen Kontext“ anzuregen.
Und es hat sich ausgezahlt - durch den Vortrag konnte ich viele interessante Kontakte knüpfen, um dieses Themengebiet weiter voranzutreiben.

Zum Abschluss noch eine letzte Frage – welche Themen würdest Du Dir wünschen, daß sie bei zukünftigen Veranstaltungen vermehrt behandelt werden?

Die technische und damit Hand in Hand gehende soziale langfristige Technikfolgenabschätzung ist ein riesiger Themenbereich, der in der Zukunft immer wichtiger werden wird und den ich mit hohem Interesse betrachte. Ich würde mir wünschen noch mehr interdisziplinäre Auseinandersetzungen zu den Folgen von wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen und Möglichkeiten zu sehen.

Smart Stuff is looking for a CTO


Smart Stuff, Inc.

Disrupting transportation ticketing

The Concept

Smart Stuff, Inc. is an Austrian company which aims to disrupt the mobile ticketing sector by utilizing the strong encryption benef its of smart cards, and pairing these with a smartphone app to achieve optimal security and convenience for the end user.

The Use Case

Smart Stuff, Inc. will initially focus on the public transportation sector (buses, trams and trains). The technology has the potential to be extended to provide optimal solutions to the event ticketing sector using location-aware and access control features. In addition, the app will also be able to be used for loyalty programs, vouchers and location-based promotions.

The Technology

The user authentication will be available trough a MIFARE DESFire EV2 smartcard from NXP, a Graz-based provider of smartcard technology. This is a new product that will be launched by NXP in 2016. During development, we will use the EV1 version, then switch to the EV2 when it is available. This Smartcard will be provisioned OTA with a certif icate credential issued by a PKI based on HSM, from Swedish company PrimeKey (EJBCA.). The core Android app will be developed initially on Android, which has support for NFC reading of the MIFARE card (contactless ISO14443 protocol.) All back end processing will be handled on Amazon ECC cloud servers running Linux, with Java services. The architecture will be based on stateless, scalable, RESTful APIs with JSON queries.

We are seeking a CTO

Smart Stuff, Inc. is seeking a CTO to join and take the role of Lead Developer. Equity is available. The following skills are required:

v Android (NFC reading, JSON, GPS)
v RESTful API, JSON, MariaDB
v PKI, X.509 certif icates, Encryption keys, AES
v Micropayment and Loyalty transactions, EMV Payment cards

Contact founder Paul Gillingwater

paul.gillingwater@gmail.com +4367761034993

U.S. Commercial Services Special Offer for the Hannover Messe 2016


Connect to your next customer at the 2016 HANNOVER MESSE, April 25-29, 2016!
USA Partner Country status means significantly more opportunity for your business.




HANNOVER MESSE 2016, which will take place from April 25-29, 2016, in Hannover, Germany, is the world’s leading trade fair for industrial technology.  For the first time since the show began, the United States will be featured as Partner Country which will spotlight the U.S. as a leader in innovative technologies.  We are contacting you today because your company exports a product or service that may find strong opportunities in the following topic areas highlighted during Hannover Messe 2016,  including  energy, industrial automation, automation technology & IT, digital factory, industrial supply as well as research & technology. Experts are also available to brief you on investment opportunities in the United States.
 
Attracting over 100 buyer delegations and more than 200,000 attendees from more than 70 countries, Hannover Messe is five trade shows in one integrated event.   U.S. companies exhibiting in U.S. Pavilions will benefit from:
 
  • Unmatched international exposure including a featured page on the Hannover Messe 2016 website with enhanced search capabilities.
  • Numerous networking events focused on the Partner Country
  • Onsite customized support from U.S. Commercial Service industry specialists
  • CS Executive Market Counseling with CS staff from among the top 25 markets present at Hannover Messe (B2G)
  • CS International Partner Promotion Program (B2B) 
  • Booth tours
  • Know Before You Go Webinars to maximize onsite opportunities and more
 
We are making a statement, and asking you to join us. Your products and services will be showcased to the world, like never before. If you are interested in participating as an exhibitor we encourage you to preregister until December 17, 2015.
 
Register Your Interest at this link and we will reply with one-on-one guidance for assessing your firm’s opportunities onsite at Hannover Messe 2016.

Embassy of the United States of America
US Commercial Service
Boltzmanngasse 16
A-1090 Vienna, Austria
Tel. +43(0) 1 313 39 2296
Fax +43(0) 1 310 69 17
email: Sanford.owens@trade.gov
Website: www.buyusa.gov/austria
 

5G for Cyber Physical Systems - Workshop

bmvit, Radetzkystraße 2, 1030 Wien, Raum EA08 Mittwoch, 9.12.2015, 14-17h

Die 5. Mobilfunkgeneration (5G) wird zurzeit aktiv europaweit erforscht und entwickelt. Die herausfordernden Ziele dieser neuen Generation sind:

1000 x mehr Datenverkehr
100 x mehr Endgeräte
1ms Latenzzeit
10 Jahre Batterielebensdauer
Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) mit geringsten Kosten

Diese Ziele machen klar, dass 5G nicht einfach eine iterative Verbesserung von 4G darstellt sondern grundlegend neue Konzepte verlangt. Speziell der Fokus auf M2M und kurze La- tenzzeit erschließt der 5G komplett neue Anwendungsgebiete im Bereich der Cyber- Physikalischen Systeme (CPS) wie intelligenten Verkehrssystem, Industrie 4.0, Smart Grid und Smart Cities.

Bisher sind in den 5G Public Private Partnership (PPP) Projekten im Rahmen von Horizon 2020 der Europäischen Kommission keine österreichischen Industrie- oder Forschungs- partner beteiligt.

Das Ziel dieses Workshops ist, den aktuellen Status von 5G PPP aufzuzeigen und die inte- ressierten Player in Österreich an einem Tisch zu versammeln. Dabei wollen wir mögliche Nischen für die Österreichische Industrie und Forschungslandschaft identifizieren um im 5G PPP und H2020 erfolgreich mitzuwirken.

Agenda

  • Einführung in 5G PPP und NetWorld2020, aktuelle Entwicklungen Thomas Zemen, AIT
    Sprecher aus dem 5G PPP-Umfeld ist angefragt

  • Etablierung einer 5G PPP Gruppe in Österreich um die 5G PPP Aktivitäten auf EU Ebene zu verfolgen

  • Kurze Darstellung der 5G Roadmaps und Standpunkte der TeilnehmerInnen

o Prof. C. Mecklenbräuker, TU Wien
o Thomas Herndl, Infineon, (angefragt)
o Arjan Geven, TTTech
o Beiträge von interessierten TeilnehmerInnen

  • Diskussionsrunde

  • Nächste Schritte

Teilnehmer

  • Industrie (GU + KMUs)
  • Forschungseinrichtungen / Universitäten • Public Authorities

Beiträge der TeilnehmerInnen

  • -  3-4 Slides, max. 8 Minuten

  • -  bitte vorab per Email an

    thomas.zemen@ait.ac.at

Um kurze Anmeldung wird gebeten bis 1. Dezember 2015 via Email an thomas.zemen@ait.ac.at

Ergebnisse des Workshops "Roadmap Austria Automated Driving"


Am 16.11.2015 und am 24.11.2015 haben die ersten Workshops zur "Roadmap Austria Automated Driving" stattgefunden. Hier die Ergebnisse: Wer die Roadmap mitgestalten möchte, der sei auf die oben erwähnte Informationsveranstaltung des von ecsel Austria verwiesen.

FFG Ausschreibung "IKT der Zukunft"


Die diesjährige Forschungs-Förderungs-Ausschreibung "IKT der Zukunft" legt diesmal den Schwerpunkt auf Cyber Physical Systems:

Mehr Infos: https://www.ffg.at/sites/default/files/allgemeine_downloads/thematische%20programme/IKT/iktderzukunft2015_ausschreibungsleitfaden_v1_0_20151028.pdf
 
 

WANTED: Speakers, Tutors, News, Events, Helpers

IoT Austria - The Austria Internet of Things Network - braucht Deine Hilfe. Für die Gestaltung unseres Angebotes in 2016 suchen wir:
  • Speaker, die bereit sind, auf der Bühne Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen spannend zu präsentieren und zu teilen (20 Min Talk, 10 Min Q&A)
  • Tutoren, die an einem Abend oder Nachmittag einen Workshop zu IoT betreffenden Themen halten möchten (for free)
  • Tipps zu News aus der IoT Szene in Europa, die wir der Österreichischen Community weiterleiten können
  • Informationen zu Veranstaltungen, die für die IoT Community von Interesse sein könnten
  • Ehrenamtliche Helfer, die uns in Wien, Graz, Salzburg, Linz, Klagenfurt, Dornbin und Innsbruck bei der Organisation unterstützen.
Wenn Du mitmachen willst oder etwas beitragen kannst, schicke uns bitte eine Mail an hello@iot-vienna.at.

 

Über IoT Austria

IoT Austria - The Austrian Internet of Things Group - ist ein im Mai 2014 gegründetes Projekt des gemeinnützigen non-profit Vereins OSDOMOTICS (Open Source Domotics Group, www.osdomotics.com), um Interessierten im Bereich des Internets der Dinge eine Plattform zu bieten, um sich zu treffen und auszutauschen. Erfahrungen, Wissen, Ressourcen und Kontakte sollen geteilt werden, um so gemeinsam in Europa erfolgreich zu sein. IoT Austria veranstaltet regelmäßige Vortragsreihen, die IoT Talks, und Workshops. Es gibt Gruppen in Dornbirn, Leoben, Linz, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Wien. Fast 3.000 Menschen sind bei IoT Austria mit dabei. IoT Vienna - The Internet of Things Group of Vienna ist mir über 500 Personen die größte Gruppe innerhalb des Austrian Internet of Things Network.

connect, share & collaborate

www.iot-austria.at
@iotaustria
hello@iot-vienna.at

Copyright © 2015 IoT Austria. All rights reserved.


unsubscribe from this list    update subscription preferences 

Email Marketing Powered by Mailchimp