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Von der Sehnsucht nach Touristen und Staus – der Weltreporter-Newsletter im Mai

15. Mai 2020
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Editorial

 

Liebe Leserinnen und Leser,
 
geht es Ihnen auch so? Jetzt, während der Corona-Krise mit all den Einschränkungen, vermisst man sehnlich das, was man als Normalität kannte. Selbst Dinge, die wir sonst nicht mögen, die uns sogar nerven, fehlen manchem kurioserweise. Als ich kürzlich durch die Innenstadt von Wien ging, war ich nahezu allein unterwegs. Sonst überlaufene Orte wie der Stephansdom, die Hofburg oder der Kohlmarkt lagen leer in der Frühjahrssonne. Als ich einer hiesigen Freundin Fotos davon schickte, schrieb sie zurück: „Traurig. Da wünsche ich mir tatsächlich, dass wieder Touristen in die Stadt dürfen.“ Und eine Bekannte aus Peking erklärte erstaunt: „Ich bin nach dem strengen Lockdown der letzten Monate fast froh, nun wieder im Stau zu stehen.“
 
Dass uns das Corona-Virus und die Folgen noch lange beschäftigen werden, ist klar. Die Lage ist indes unübersichtlich: Während das eine Land sich an die allmähliche Öffnung von Schulen, Geschäften und Gastronomie – also an so etwas wie vorsichtige Normalität – wagt, sind anderswo noch harsche Ausgangssperren in Kraft. Wir Weltreporter sind vor Ort und haben den Überblick und die Einblicke, um über das veränderte Leben in unseren Ländern zu berichten. Zudem verlieren wir andere Krisen nicht aus den Augen: Dass Trump unbeirrt an der Mauer nach Mexiko bauen lässt, Kataloniens Separatisten keine Ruhe geben wollen, und sich die Niederländer weiter Gedanken um ihre Klimaprobleme machen, können Sie im Fokus erfahren.
 
Darüber hinaus beschreibt Christiane Kühl ihren holprigen Abschied aus Peking, erfreut sich Vermeer-Fan Kerstin Schweighöfer am „Mädchen mit dem Perlenohrring“, und weiß Kerstin Zilm Rat für US-Abiturienten, die um ihre traditionellen Abschlussfeiern fürchten.
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
 
Hilja Müller

 

 

WELTREPORTER AT WORK

 

Neue Weltreporterin in Tel Aviv
 

Die Weltreporter haben Zuwachs: Agnes Fazekas lebt seit 2014 als Freie Reporterin in Tel Aviv und berichtet aus Israel und Palästina. Sie schreibt für eine Vielzahl deutschsprachiger Magazine und Zeitungen – quer durch alle Ressorts. Statt eingeschliffene Meinungen zu reproduzieren, erzählt sie von Menschen abseits der Schlagzeilen. Wie führt man einen Zoo in einer abgeriegelten Stadt im Westjordanland? Was hat es mit dem Nationalitätengesetz auf sich und welche Folgen hat das für die Identität der israelischen Drusen? Was bedeutet Feminismus für Palästinenserinnen? Für ihre Recherchen couchsurft Agnes Fazekas sich durch die Trutzburgen von Siedlern, erkundet mit Kletterern aus Ramallah die Felswände hinter den Checkpoints oder joggt mit afrikanischen Asylsuchenden in Tel Aviv durch die Schatten der Weißen Stadt.
 


Agnes Fazekas

Weltreporterin in Tel Aviv

fazekas@weltreporter.net

 

 

Gemeinsames Projekt der Afrika-Reporterinnen

In Kenia werden Nahrungsmittel, die eigentlich als Schulessen gedacht waren, während der Corona-Krise an die Bevölkerung verteilt.

Für ihr Projekt „Afrika-Reporter“ recherchieren Leonie March, Sarah Mersch und Bettina Rühl dank einer Förderung der Wissenschafts-Pressekonferenz, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Krise in Südafrika, Tunesien und Kenia hat. Was bedeutet beispielsweise die Schließung der Schulen? Online-Unterricht ist für zahlreiche Familien schon technisch nicht machbar. Das für viele Kinder so wichtige Schulessen fällt ebenfalls weg. Welche gesellschaftlichen Folgen haben die verbreiteten Übergriffe der Sicherheitskräfte zur Durchsetzung der Beschränkungen? Machen afrikanische Wissenschaftler Fortschritte bei der Suche nach Medikamenten gegen die Lungenkrankheit? Die Beiträge der drei Weltreporterinnen werden zwischen Mitte Mai und Ende Juni hier erscheinen: riffreporter.de/afrikareporter

Profilfoto

 


Leonie March

Weltreporterin in Durban

march@weltreporter.net

Profilfoto

 


Sarah Mersch

Weltreporterin in Tunis

mersch@weltreporter.net
 


Bettina Rühl

Weltreporterin in Nairobi

ruehl@weltreporter.net

 

 

„Mädchen mit dem Perlenohrring“ unter der Lupe

Das Mauritshaus in Den Haag gehört zu den Lieblingsmuseen von Weltreporterin Kerstin Schweighöfer – und das dort ausgestellte Vermeer-Gemälde „Mädchen mit dem Perlenohrring” mag sie ganz besonders. Kein Wunder also, dass sie die Arbeit eines multidisziplinären Forschungsteams, das das berühmte Porträt seit 2018 untersucht, mit großem Interesse verfolgt. Erste Zwischenergebnisse wurden gerade bekannt. Die wichtigsten: Das „meisje met de parel”, wie es in seiner Heimat heißt, hat sehr wohl Wimpern, sie sind im Laufe der Jahrhunderte lediglich verblasst. Und es steht nicht einfach nur vor dunklem Hintergrund, sondern vor einem grünen Vorhang. Wie das Bild ursprünglich aussah, soll in der zweiten Phase der Untersuchungen rekonstruiert werden. Vermeer-Fan Kerstin Schweighöfer ist schon sehr gespannt. Foto: Sylvain Fleur

Profilbild Kerstin Schweighöfer

 
 

Kerstin Schweighöfer

Weltreporterin in Den Haag

schweighoefer@weltreporter.net


 

Schwieriger Abschied nach 20 Jahren

Familienhund Otto möchte auch nach Deutschland.

Umzüge sind immer ein Einschnitt, verbunden mit Freude auf den Neuanfang, aber auch Abschiedsschmerz. Umso mehr gilt dies, wenn man nach 20 Jahren in China die Weichen in Richtung Deutschland stellt. Diesen Umzug hat Weltreporterin Christiane Kühl jetzt vor sich. Ein ohnehin schon kompliziertes Unterfangen, doch in Corona-Zeiten bauen sich weitere Hindernisse auf. So gibt es derzeit kaum Flüge – genau einen pro Woche, und zwar von Shanghai nach Frankfurt. Die Familie lebt aber in Peking. Pro Flug darf nur ein Haustier mitreisen, es gibt aber zwei. Dazu kommt die Suche nach Spediteuren für den Hausrat, der TÜV für ein zum Verkauf stehendes Auto – und das alles auf den letzten Drücker, nachdem monatelang in China nichts ging. Es ist ein Hürdensprint, an dessen Ende es ein sehr merkwürdiges Gefühl sein wird, mit einem One-Way-Ticket ein Flugzeug „nach Hause“ zu besteigen, glaubt Christiane Kühl.
 

Profilfoto


Christiane Kühl

Weltreporterin in Peking

kuehl@weltreporter.net

 

 

AKTUELLES

 

Mafia als Wohltäter in der Krise

Foto: blog del narco

Bohnen vom Drogenboss „El Chapo“, Klopapier vom Golf-Kartell – in Mexiko nutzt die Mafia die Corona-Krise, um ihre Unterstützung in der Bevölkerung auszuweiten und sich gegen rivalisierende Organisationen zu positionieren. Die Kriminellen verteilen in armen Dörfern und Stadtteilen Lebensmittel sowie Hygieneartikel, die Kartons verzieren sie mit ihren Logos. Zugleich haben die Verbrecher mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen: Wegen der geschlossenen Grenzen fehlt ihnen der Nachschub aus China, um synthetische Drogen produzieren zu können. Und weil auch der Weg in die USA derzeit versperrt ist, läuft der Absatz ins Nachbarland schleppend. Weltreporter Wolf-Dieter Vogel hat sich angeschaut, wie sich die Mafia in Pandemie-Zeiten neu aufstellt.
 

Profilbild Wolf-Dieter Vogel


Wolf-Dieter Vogel

Weltreporter in Oaxaca

vogel@weltreporter.net

 

 

Staatskrise nach gescheiterten Wahlen

Weltreporter Paul Flückiger beobachtet in Warschau, wie Polens starker Mann, Regierungsparteichef Jaroslaw Kaczynski (PiS), zum Ziel des eigenen Machterhalts den ihm treu ergebenen Präsidenten Andrzej Duda für weitere fünf Jahre im Amt bestätigen lassen will. Ein umstrittener Briefwahl-Termin am 10. Mai ist aus logistischen Gründen gescheitert. Nun soll trotz Corona-Krise gewählt werden, frühestens am 23. Mai, womöglich aber auch erst im Sommer. Das Chaos ist perfekt, die liberale Opposition mit Autoritäten wie Lech Walesa und Donald Tusk ruft zum Boykott auf. Auch die OSZE kritisiert, dass wegen Versammlungsverbots nur Amtsinhaber Andrzej Duda öffentlich präsent ist. Dies hilft Dudas Umfragewerten, nicht aber seiner Legitimität. Polen droht die schwerste Krise seit dem Umsturz 1989. 
 


Paul Flückiger

Weltreporter in Warschau

flueckiger@weltreporter.net

 


Hohe Corona-Dunkelziffer in Indonesien

Laut offiziellen Zahlen verläuft die Covid-19-Pandemie in Südostasien bislang relativ milde, doch ein Blick hinter die WHO-Weltkarte entlarvt dies als Illusion. Dass die Fallzahlen nicht höher sind, liegt schlicht daran, dass vor allem Schwerkranke und ihre Angehörigen im Krankenhaus getestet werden. Dies erklärt auch die verhältnismäßig hohe Sterblichkeitsrate etwa in Indonesien. Erkrankte fürchten zudem, stigmatisiert zu werden und im schlimmsten Fall Arbeit oder Wohnung zu verlieren. Arztbesuche werden vermieden – auch das sorgt für eine hohe Dunkelziffer. Wissenschaftler warnen schon lange, dass die offizielle Statistik nicht viel mit der Realität zu tun hat. Manch einer befürchtet, dass tatsächlich hundert Mal mehr Indonesier infiziert sind als bekannt. Dann hätten sich im Land mit der viertgrößten Bevölkerung der Welt bereits über eine Million Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt.

Profilbild



Christina Schott

Weltreporterin in Jogjakarta

schott@weltreporter.net
 

 

Kulturerbe in Griechenland bedroht


Byzantinisten aus aller Welt schlagen Alarm. Sie sehen den Erhalt eines einzigartigen städtebaulichen Ensembles in Thessaloniki in Gefahr, das auch griechisches Pompeji genannt wird. Das 1500 Quadratmeter große Areal wurde 2006 bei Grabungsarbeiten für die U-Bahn freigelegt und sollte eigentlich in das Bauvorhaben integriert werden. Doch die seit Mitte 2019 amtierende konservative Regierung legt darauf keinen Wert, der Nationale Archäologische Rat hat den Plan für den Erhalt des Fundes an der Originalstelle gekippt. Er soll nun abgetragen und an anderer Stelle ausgestellt werden. Kritiker befürchten, dass das Ensemble dabei Schaden nimmt, außerdem würde es seines Zusammenhangs beraubt. Die Internationale Vereinigung für byzantinische Studien und der Denkmalschutz-Verbund Europa drängen auf ein Umdenken der griechischen Regierung.
 


Alkyone Karamanolis

Weltreporterin in Athen

karamanolis@weltreporter.net


 

 

FOKUS-THEMA

Da war doch noch was – Krisen im Schatten von Corona

 

Klimasorgen: Bauernhöfe sollen weichen

Vor gut einem halben Jahr noch hatte der niederländische Premierminister Mark Rutte die viel zu hohen Stickstoffemissionen, mit denen sein Land massiv die EU-Richtlinie überschreitet, als „heftigste Krise“ seiner Amtszeit bezeichnet. Als erste Gegenmaßnahme wurde Anfang März Tempo 100 auf den Autobahnen eingeführt. Die Corona-Krise verdrängte das Problem seither, doch nun hat Den Haag weitere Vorhaben zur Stickstoffreduktion präsentiert. Sie betreffen vor allem die Bauern, denn für den weitaus größten Anteil der Emissionen (46 Prozent) ist die Tierhaltung in der Landwirtschaft verantwortlich. Langfristig soll die Zahl der Bauernhöfe deshalb reduziert werden – zur großen Empörung der Landwirte. Zwar können sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht mit ihren Traktoren zum Protest nach Den Haag rollen. Stattdessen wollen sie aber vor Gericht ziehen.

Profilbild Kerstin Schweighöfer

 
 

Kerstin Schweighöfer

Weltreporterin in Den Haag

schweighoefer@weltreporter.net

 

 

Eine Mauer als Virusschutz

Demokraten im US-Kongress fordern Präsident Donald Trump auf, jegliche Arbeiten an der Mauer zwischen den USA und Mexiko zu stoppen und sich ganz auf die Covid-19-Bekämpfung zu beschränken. Der Staatschef sagt, er beschütze die Bürger der USA, indem er zusätzlich Milliarden für den Bau frei mache. Die Mauer werde verhindern, dass sich das Virus von Mexiko aus über die Grenze ausbreiten könne. Im Februar gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass zusätzliche 3,8 Milliarden Dollar aus seinem Haushalt in die Grenzverstärkung fließen sollen. Arizona und New Mexiko berichten von hoher Aktivität in Grenzorten, wo Trump in den nächsten Wochen mehr als 150 Meilen Mauer bauen lassen will. Bewohner der Regionen beschweren sich über Bauarbeiter, die in großen Gruppen unterwegs seien, während sie zu Hause bleiben und Distanz wahren müssten.

Profilfoto



Kerstin Zilm

Weltreporterin in Los Angeles

zilm@weltreporter.net

 

Totgesagte leben länger

Foto: South Korean Ministry of Unification

Während viele internationale Medien sich derzeit über den Gesundheitszustand von Kim Jong-un auslassen, wird fast vergessen, dass jüngst der zweite Jahrestag des historischen Gipfels zwischen dem nordkoreanischen Machthaber und dem südkoreanischen Präsidenten Moon begangen wurde. Selbst ein paar Schüsse an der Grenze, die aus dem Norden – wohl eher versehentlich – abgefeuert wurden, generierten mehr Headlines. Dabei gäbe es durchaus Positives zu berichten: Der Jahrestag wurde in Südkorea an der Jejin-Bahnstation nahe der Grenze mit einer Zeremonie gefeiert. Von hier aus soll die gut 110 Kilometer lange Strecke zum beliebten Ferienort Gangneung wieder befahrbar gemacht werden, um so in der Zukunft eine Reise von dort ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge zu ermöglichen. Es ist eine Geste, die zeigt, dass man weiter an einer direkten Verbindung zum Norden arbeitet. Der Friedensprozess in Korea ist also nicht tot, genauso wenig wie Kim Jong-un. 
 

Profilfoto



Anton Scholz

Weltreporter in Gwangju

scholz@weltreporter.net

 

Aufschub für Kataloniens Separatisten

Demonstration der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung am 11. September 2019.

Auch während der Corona-Krise schwelt der Konflikt zwischen der katalanischen Regionalregierung und der Zentralregierung in Madrid weiter. Wäre Katalonien unabhängig, hätte es weniger Covid-19-Tote zu verzeichnen gehabt, behaupteten die katalanischen Separatisten kürzlich und beklagten den Verlust ihrer Selbstverwaltung im spanischen Gesundheitswesen. Dabei hat der Lockdown für die Regionalregierung auch einen Vorteil: Denn eigentlich ist die Zeit des Puigdemont-Nachfolgers Quim Torra längst abgelaufen. Seine Koalition ist tief zerstritten, ihm droht die Amtsenthebung. Doch dank der Pandemie sind Neuwahlen erst einmal vom Tisch.

Profilbild Julia Macher




Julia Macher

Weltreporterin in Barcelona

macher@weltreporter.net

 

Ausharren im Brexit-Märchenland

In vielerlei Hinsicht ist die Welt heute eine ganz andere als vor drei Monaten, aber manches ändert sich nie. Zum Beispiel die Sturheit, mit der Befürworter und die britische Regierung an ihrem Brexit-Traum festhalten. Eigentlich sollte nach einer Übergangsphase am Ende dieses Jahres ein neuer Handelsvertrag mit der EU stehen. Dass dies gelingen könne, bezweifelten Experten schon immer ­­– mit der Corona-Krise ist es praktisch unmöglich geworden. Wenn die britische Regierung noch immer daran glaube, dann lebe sie tatsächlich in einer Fantasiewelt, meinten EU-Vertreter im April. Aber genau dort fühlen sich viele Brexit-Anhänger ja am wohlsten. Und so hat Downing Street verlauten lassen, dass man keinen Aufschub wolle – und wenn die EU ein entsprechendes Gesuch stellen würde, dann würde man dieses zurückweisen. Ein erneuter Streit zwischen London und Brüssel ist also programmiert.
 


Peter Stäuber

Weltreporter in London

staeuber@weltreporter.net


 

Flüchtlingskrise in Libyen


Auch um das Schicksal der Flüchtlinge in Libyen ist es in den vergangenen Wochen still geworden. Dabei hat sich ihre Lage nicht verbessert, die Kämpfe um die Hauptstadt Tripolis sind sogar noch heftiger geworden. Vor dem Beginn der Corona-Krise hat Weltreporterin Bettina Rühl bei Gesprächen mit Flüchtlingen und einer UNHCR- Mitarbeiterin ebenso bedrückende wie beunruhigende Geschichten gehört. Dringend benötigte Mittel fehlen, um die Flüchtlinge versorgen zu können. Für den „besseren Grenzschutz“ und das „bessere Migrationsmanagement“ zahlt Europa indes viele Millionen Euro an die Regierung in Tripolis. Dabei ist bekannt, dass diese Flüchtlinge und Migranten unter unmenschlichen Bedingungen in Internierungslagern festhält.
 


Bettina Rühl

Weltreporterin in Nairobi

ruehl@weltreporter.net


 

 

Termine

 

#Graduation2020: Abi-Feier mit Starbesetzung

In den USA feiern Highschools das Abi normalerweise mit aufwändigen Zeremonien. Die fallen dieses Jahr aber wegen Covid-19 aus. Zehntausende SchülerInnen waren tief enttäuscht. Doch Facebook und Instagram kommen mit einem Live-Streaming-Event am 15. Mai zu ihrer Rettung. Mit dabei: Stars wie Oprah Winfrey, Miley Cyrus, Lil Nas X, Akwafina und Simone Biles. Unter dem Hashtag #Graduation2020 können Schulabgänger ihre eigenen Partys und Feierlichkeiten in den Stream einbinden. 

Profilfoto



Kerstin Zilm

Weltreporterin in Los Angeles

zilm@weltreporter.net


 

Bescheidenes Gedenken an Papst Johannes Paul II

Am 18. Mai wäre der in Polen als Nationalheld verehrte Karol Wojtyla, besser bekannt als Papst Johannes-Paul II, 100 Jahre alt geworden.  Zwar darf es in Corona-Zeiten keine Massenfeiern geben, doch in den größten Kirchen des Landes können bis zu 110 Gläubige zu dem 2014 heiliggesprochenen Pontifex beten.
 


Paul Flückiger

Weltreporter in Warschau

flueckiger@weltreporter.net

 

 

Verzicht aufs wichtige Zuckerfest

In Indonesien ist – anders als in anderen muslimischen Ländern – das Zuckerfest am Ende des Ramadan die wichtigste Feier des Jahres. Viele Millionen Städter reisen üblicherweise in ihre Heimatdörfer. Doch das auf den 23. und 24. Mai fallende Fest werden die Indonesier an ihrem aktuellen Wohnort verbringen müssen. Um zu verhindern, dass das Coronavirus sich massenhaft im Inselstaat verbreitet, hat die Regierung den gesamten Passagierverkehr mit wenigen Ausnahmen bis Anfang Juni stillgelegt.

Profilbild



Christina Schott

Weltreporterin in Jogjakarta

schott@weltreporter.net

 

 

 




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