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Nutzung von Privatgeräten der Mitarbeiter*innen für Arbeitszwecke und kein Aprilscherz
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Nutzung von Privatgeräten der Mitarbeiter*innen für Arbeitszwecke und kein Aprilscherz

April 2020
Liebe Leserinnen und liebe Leser,

die Datenschutzbehörde aus Baden-Württemberg hinterfragt den Sinn von Videokonferenzen und empfiehlt doch tatsächlich lieber per E-Mail oder Telefon zu kommunizieren. 🤦🏻‍♂️ Das war jetzt kein Aprilscherz, das ist bloß, gelinde gesagt, absolut an der Lebenswirklichkeit vorbei.

📺 Es sind doch gerade Videochats- und Konferenzen, die uns derzeit helfen, ein soziales Miteinander im Berufs- und Privatleben überhaupt aufrecht zu erhalten. Daher erkläre ich Ihnen in dem aktuellen Video mit Dr. Kerstin Hoffmann lieber, wie Sie Zoom, Microsoft Teams und andere Tools möglichst rechtssicher einsetzen können. Oder Sie nutzen meine Anleitung im Blog.

📱 Des Weiteren haben viele von Ihnen gefragt, wie Mitarbeiter*innen private Smartphones und Computer für die Arbeitstätigkeit einsetzen können (als Bring-Your-Own-Device, kurz BYOD, bezeichnet). So schnell, wie uns der Ausnahmezustand erreicht hat, steigt hier die Nutzung, sollte jedoch nicht ohne eine vertragliche Regelung erfolgen:
 

Vereinbarung über betriebliche Nutzung von Privatgeräten der Mitarbeiter*innen (BYOD)




⚠️ Ein Hinweis vorneweg: die betriebliche Nutzung von Privatgeräten ist ein rechtlich "heißes Pflaster". Der Grund ist, dass Privatgeräte zur Privatsphäre der Mitarbeiter*innen gehören, in der Arbeitgeber grundsätzlich nichts zu suchen haben.

Zugleich müssen Arbeitgeber jedoch sicherstellen, dass betriebliche Daten auf den privaten Geräten ihrer Kontrolle unterstehen und die Mitarbeiter*innen gesetzliche Sicherheitsvorgaben beachten.

Bei dieser kleinen Quadratur des Kreises möchte ich Ihnen mit einer einfachen und kostengünstigen "Vereinbarung über betriebliche Nutzung von Privatgeräten der Mitarbeiter*innen (BYOD)" helfen. Sie bietet die folgenden Inhalte und Vorteile:
 
  • 📘 Richtlinie mit Pflichten zum Schutz betrieblicher Daten und Trennung von privaten Daten.
  • 🔎 Absicherung von Kontroll- und Löschungsrechten für den Arbeitgeber.
  • ⏱️ Sie können die Vorlage für Ihr Unternehmen mit wenigen Klicks erstellen, die sichersten Optionen sind vorausgewählt.
  • 🆕 Die Inhalte sind auf dem aktuellsten rechtlichen Stand.
  • 🇪🇺 Geltung für Deutschland, Österreich, Schweiz und die EU.
  • 🙋🏻‍♂️ In den einzelnen Modulen und in unserer Anleitung erhalten Sie weitere rechtliche Tipps und Erläuterungen.
  • 🛒 Die Kosten betragen 29,90 Euro (statt 39,90 Euro, Einführungspreis netto, bis 30. April, nur für Geschäftskunden).

🏠 Hinweis: Wenn Mitarbeiter*innen private Geräte im Home-Office oder mobil nutzen, dann sollten Sie auch die "Vereinbarung über Datenschutz im Home- und Mobile-Office (Telearbeit)" abschließen, da sich hier zum Teil andere Pflichten ergeben.

Ich weiß, dass ist "viel Papier" und auch den Mitarbeiter*innen muss erläutert werden, dass die Vereinbarungen nur der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben dienen. Aber die Vereinbarungen ersparen Ihnen viel Ärger und mögliche Bußgelder, weswegen ich Ihnen deren Abschluss nur empfehlen kann.

 
Und zum Abschluss dieses Newsletters, wünsche ich Ihnen einen schönen Frühlingsbeginn - den sollten wir uns nicht nehmen lassen 🌷

Ihr Dr. Thomas Schwenke 
Dr. jur. Thomas Schwenke, LL.M. commercial (University of Auckland), Dipl.FinWirt (FH), ist Rechtsanwalt in Berlin, berät international Unternehmen sowie Agenturen im Datenschutz, Marketing- und Vertragsrecht, ist zertifizierter Datenschutzauditor und zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Er gehört ferner zu den bekanntesten Marketinganwälten Deutschlands, ist Redner, Blogger und Podcaster sowie Buchautor. Website: https://drschwenke.de. Daneben betreibt Dr. Schwenke den Datenschutz-Generator.de, mit dem Datenschutzerklärungen, Impressen, Teilnahmebedingungen und andere Rechtsdokumente erstellt werden können.
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