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Vereinsgründung: Mother Hood
neue Termine
Verhandlungen zwischen DHV und GKV unterbrochen
kein Regressverzicht

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Hebammenunterstützung - Newsletter
 

02. März 2015

Liebe Eltern, Hebammen und Unterstützer,

das ist er endlich! Der erste Newsletter im neuen Jahr.

Über ein Jahr ist es nun her seit unsere Eva Abert die Hebammenunterstützung auf Facebook gegründet hat. Vielen Dank kämpferische und unermüdliche Eva!
Seitdem ist viel passiert. Auch ein großes Dankeschön an Euch!
Hier ein kleiner Jahresrückblick .
Und hier das aktuelle Protokoll.

Und gemeinsam werden wir noch mehr bewegen. Denn leider ist noch viel zu tun. Aufklärung muss betrieben werden. Und hierzu möchten wir als Eltern wahr genommen werden.
Am 22. März 2015 findet das vereinskonstituierende Treffen statt. Es wird der Verein Mother Hood e.V. gegründet werden.
Näheres werden wir berichten, sobald der Verein anerkannt und eingetragen ist.
Aber eines dürfen wir noch verraten: Es wird eine Homepage mit Forum geben, auf dem nun auch endlich die Nicht-Facebooker kommunizieren können.
 

Neue Termine:


Am Donnerstag, den 05.03.2015 ab 19:30 Uhr findet ein Diskussionsabend für Eltern, Hebammen, Klinikpersonal, Politiker, Interessierte in Würzburg in der Aula der Franz-Oberthür-Schule, Zwerchgraben 2, 97074 Würzburg statt.


Am Sonntag, den 08.03.2015 von 14:00 -16:00 Uhr findet ein Erzählcafé in Siegburg im Evangelischen Zentrum für Diakonie und Bildung, Ringstraße 2, 53721 Siegburg statt.

Am Samstag, den 21.03.2015 um 11:00 Uhr findet in Bonn eine Protestaktion auf dem Bonner Marktplatz, vor dem Alten Rathaus, statt.
Macht mit, kleidet euch dunkel und erhebt gemeinsam eure Stimme zu einer Stimme!


Weitere Termine werden wir demnächst bekannt geben. Es wird auch wieder wie im letzten Jahr deutschlandweite Demos zu einem bestimmten Datum geben. Holt eure Demo-Utensilien für April/ Mai 2015 schon mal aus den Schränken.
 

Erzählcafés ‚Der Start ins Leben‘

Liebe Alle,
sicherlich sind einige von Euch sehr empört über die aktuellen Entwicklungen. Möchtet Ihr etwas tun, aber Politikergespräche und Demos sind nicht so Euer Ding?
Vielleicht mögt Ihr ja ein "Erzählcafé" in Eurer Stadt organisieren!

Erzählcafés sind Treffen, auf denen Geburtsgeschichten erzählt werden - von Omas, Müttern, Vätern, Geschwistern. Hautnah und live. Denn jede Geburt ist anders, viele sind schön, einige weniger schön - aber sie sind immer ein Teil der eigenen Geschichte und die Erinnerung begleitet uns ein Leben lang.
Erzählcafés wollen eine Alternative zur technisierten Geburtsmedizin sein - das Geschichten erzählen ist eine uralte, menschliche Tätigkeit, die immer schon Beispiel und auch Denkanstoss war.

Wenn Ihr so ein Erzählcafé gemeinsam mit Euren Hebammen oder dem örtlichen Geburtshaus veranstalten mögt, dann meldet Euch!
Wir können Euch gerne auf unterschiedliche Weise dabei unterstützen.
Weitere Infos findet Ihr auch unter:
http://erzaehlcafe.net

 

Verhandlungen zwischen DHV und GKV unterbrochen


+++ wichtige Informationen +++
//Eltern kündigen massive Proteste an//
Der Deutsche Hebammenverband (DHV) erklärt die aktuellen Gebührenverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für gescheitert. Als Grund nennt der DHV die, von den GKVen, künftig geplanten starken Einschränkungen für die Kostenübernahme bei Hausgeburten seitens der GKV. 
Wir Eltern fordern beide Seiten dringend dazu auf, weiter zu verhandeln!
Das vom EuGH verbriefte Recht auf die freie Wahl des Geburtsortes darf nicht zum Spielball verbandspolitischer Interessen werden! 
Wir kündigen für den Fall der Umsetzung dieser Pläne massive Proteste an. Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden ihren Krankenkassen klar sagen, was sie von dieser Entscheidung, die auf Grundlage nicht evidenzbasierter Fakten getroffen wurde und im Vergleich zu anderen Ländern (siehe Großbritannien) rückschrittlich ist, halten. 
Darüber hinaus fordern wir die Hebammenverbände, angesichts der sich seit Jahren dauerhaft verschlechternden Situation für den eigenen Berufsstand, dazu auf, auch personelle Konsequenzen in Betracht zu ziehen!
Wir erneuern außerdem die gemeinsame Forderung der Elterninitiativen, diese im Rahmen der Verhandlungen mit anzuhören. 
20. Februar 2015 - Elternprotest Hebammenunterstützung

 

Kein Regressverzicht

Hebammen können aufatmen. Es wird vorerst keine Schein(heilige) Lösung für das Problem in der Haftpflichtversicherung geben. Der Bundesrat stellt sich deutlich auf die Seite der Forderungen der Eltern und Hebammen. Damit bleibt das Thema flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe auf der Agenda der Bundes- und Landespolitik.
Der Bundesrat lehnt Vorschläge des Bundesministerium für Gesundheit zur Regressdeckelung ab und fordert die Bundesregierung auf, Vorschläge für eine nachhaltige Sicherung zu entwickeln bis hin zu einer ... ACHTUNG, KRACHER!... "allgemeinen Haftpflichtversicherung gegen Medizinschäden" .
... Dieser Weg wird kein leichter sein...
 

Ausstellungseröffnung "Das erste Gesicht"

Beitrag von Michaela Skott: "Am 26.02.2015 wurde die Ausstellung "Das erste Gesicht" bei den Grünen in Greifswald eröffnet. Eingeladen hatte die Landtagsabgeordnete Ulrike Berger. In einer tollen Athmosphäre mit sehr vielen interessierten Gästen diskutierten wir über den Zustand der Geburtshilfe im Land und Bund.
Ich durfte für die Hebammenunterstützung sprechen. Vor allem wegen der angespannten Lage der kleineren Krankenhäuser in MV - akut in Wolgast - waren Krankenschwestern, Hebammen und viele Ärzte zu Gast. Ich hoffe, ich konnte einen Überblick über den bundesweiten Zustand in der Geburtshilfe verschaffen und deutlich machen, dass der Elternprotest Hebammenunterstützung (künftig Verein: Mother Hood!) sich vor allem für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und Familien in Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit einsetzt.
In Wolgast steht der Fortbestand des Krankenhauses in seiner jetzigen Form in Frage. Das wachsende ältere Klientel nährt die Überlegung bspw. den Fachbereich Geriatrie auszubauen und andere zu schließen. Darunter auch die Geburtshilfe und Kinderklinik. Und das, obwohl die Geburtshilfe mit rund 400 Geburten im Jahr sehr gute Ergebnisse erreicht (20 % Kaiserschnittrate!).
Silke Gajek als Mitglied der Enquetekommission "Älter werden in MV" hat deutlich gemacht, dass der demografische Wandel auch Chancen für die ländlichen Strukturen bergen kann. Leider ist diese Enquete jedoch auf das "Zielpublikum" 65+ ausgerichtet. Dass es Menschen geben muss, die die Älteren pflegen, für sie kochen, in Läden stehen - einfach Infrastruktur anbieten - wird dabei übersehen. Derzeit gibt sich die Politik mit dem Zustand ab, anstatt aktiv Maßnahmen zu ergreifen, die ländlichen Räume auch für Jüngere lebenswert zu gestalten. Dass damit auch der Beginn, die Entstehung des Lebens, und damit eine sichere, flächendeckende Geburtshilfe gemeint ist, müssen wir deutlich machen.
Der Elternprotest wird die Bürgerinitiative zum Erhalt des Krankenhauses Wolgast vor diesem Hintergrund tatkräftig unterstützen. Die gestern anwesenden Hebammen und Schwestern wollen sich uns dazu anschließen.
Wir hoffen, dass die heutige Mitteilung der Sozialministerin @Birgit Hesse und das darin enthaltene Bekenntnis zum Krankenhaus in Wolgast, ganz deutlich auch ein Votum FÜR die GEBURTSHILFE ist. Wir wollen in MV keine Sylter Verhältnisse!
Auch, wenn Wolgast auf der Karte nur wenige Kilometer von Greifswald entfernt ist, so hilft ein ortskundiger Blick, um schnell zu wissen: Insbesondere als Tourismusregion mit der angrenzenden Insel Usedom ist dieser Standort unverzichtbar."
 

Vorankündigung:

Bald wird es wieder eine Mitmach-Aktion geben.
Beteiligt Euch bitte wieder zahlreich. Denn wie ihr seht, ist noch viel zu tun!

 

Was gibt es noch?

Was kann ich noch machen?

Unterschreibe die Petition 51168
 

die Unterschriftenliste einfach downloaden und offline unterschreiben, wenn Du magst noch mehr unterschreiben lassen und per Post an den Petitionsausschuss schicken (Adresse steht auf dem Dokument)

Triff Deinen Abgeordneten

Triff Deinen Landtagsabgeordneten und erzähl ihm von der Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Rettung der Hebammenbetreuung.
Du kannst Freunde oder Bekannte mitnehmen, die Dir zur Seite stehen - es ist gar nicht schwer.
 

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