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Resilienz-Newsletter | April 2015
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RESILIENZ
Beratung - Training - Coaching

*** it´s your time ***


Liebe Resilienz-Freunde


Zeit ist ein seltsames Phänomen

Fokus halten war das Thema des letzten Newsletters. Ich hatte den letzten Newsletter gerade abgeschickt, da kam mir auch schon das Thema für diesen Newsletter in den Sinn: ZEIT. Und es hat sich für mich in den letzten Monaten gezeigt, dass Zeit tatsächlich ein andauerndes Thema war:
Die Zeit ist seitdem wie verflogen und es war gefühlt immer ZU WENIG Zeit und zu viel zu tun. Und mein Bedürfnis nach Zeit für mich war auch ein ständiger Begleiter. Veränderung lag in der Luft und (zu) viele Ideen waren in meinem Kopf - "kann man die Gedanken pro Sekunde messen?" war eine Frage, die immer wieder aufblitzte. Was tun? Mein Fokus gilt in diesen Zeiten dem "mich-selbst-versorgen", um genug Energie zu haben, mit all dem, was in der Zeit passiert, umgehen und gut leben zu können, ohne dass alles ZU VIEL wird. Mir selbst ZEIT NEHMEN. Die ZEIT LASSEN... SICH SELBST ZEIT LASSEN und nehmen für die Dinge, die wichtig sind und mich nähren: ausreichend Schlaf, in Ruhe den Tag und das Leben begrüßen, Zeit für Frühstück, mir einen Überblick verschaffen und dann Priorisieren, um den Fokus zu halten, Mittagspause und Essen, Sport und Yoga, Zeit und Raum für Begegnung, Lachen und Humor, immer wieder zwischen den Dingen, die zu erledigen sind und "anstehen", im Hier und Jetzt ankommen...

im Hier und Jetzt sein vs. die Zeit festhalten wollen


Zeit ist ALLES und GLEICHZEITIG:

  • Sie läuft zu langsam und zu schnell.
  • Sie ist ausreichend da und doch zu wenig.
  • Sie ist da und auch nicht.
  • ...

Fällt euch noch was ein weiteres Paar ein?

UNGEDULD

Ja ja, die Ungeduld. Wer kennt sie nicht?

Sie ist ein weiteres Phänomen, diesmal im Umgang mit der Zeit.

Man möchte, dass das, was in Zukunft kommen wird, jetzt schon da ist - SOFORT.
Man möchte die Zeit vordrehen und im nächsten Moment anhalten und sich auf dem ausruhen, worauf man schon so lange wartet oder hinarbeitet. Und die ZEIT LÄUFT EINFACH LANGSAM WEITER.
Dann kommt endlich das, auf was man so lange gewartet hat und im nächsten Moment ist es schon wieder vorbei. Und wenn man nicht aufpasst, fällt man in ein Loch von Leere.

WIE GEHE ICH DAMIT UM?
Und die Ungeduld nur als EINE Stimme nehmen im ganzen Stimmenchor. Die eine Stimme "Ungeduld", die da ständig mir etwas sagen will. UND SICH trotzdem ZEIT LASSEN. Es gibt da nämlich auch eine Stimme in mir, die sagt: "Du hast Zeit" und "Gut Ding will Weile haben."

Wie wäre es, die gerade aktuell lauteste Stimme im inneren Chor als Dirigent leiser werden zu lassen und die anderen, stärkenden und positiven Stimmen in mir lauter erklingen zu lassen?
Das erfordert vielleicht ein bisschen Übung und Aufmerksamkeit, aber es funktioniert.

Jahres-ZEIT-lich

Wenn ich im Februar und März hin und hergerissen war zwischen dem Bedürfnis nach Ruhe und meiner Ungeduld schnell weiter zu kommen, habe ich mir immer wieder bewusst mit der Natur und ihrem Ausdruck in der jeweiligen Jahreszeit verbunden.

ALLES HAT SEINE ZEIT

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit, abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit [...]

Bibel Prediger 3


FRAGEN ZUR STÄRKUNG DER EIGENEN RESILIENZ:

  1. Wofür brauche ich meine Zeit? Was sind die Dinge, für die ich Zeit brauche, damit es mir gut geht?
  2. Mit wie viel Zeit geht es mir gut dabei? Ab welcher, wenigen Zeit fühle ich mich unwohl?

Resilienz-Veranstaltungen

 
Kostenlose Infoveranstaltung

Die nächste Resilienz-Infoveranstaltung findet im Mai statt.

Termin: Samstag, 9.5.2015
, 15-17 Uhr
 
Es wird einen kleinen Einstieg in das Thema Resilienz geben und die Möglichkeit mit einer Übung, einem Werkzeug, Aspekte der eigenen Resilienz kennen zu lernen. Raum für Fragen und Austausch gibt´s natürlich sowieso :-)

Ort: Friedelstraße 40, 12047 Berlin – in den Räumen von SIA Berlin
 
Ich freue mich auf euch und die Begegnungen miteinander!

Teilnahme bitte mit vorheriger Anmeldung.
mail: kontakt@bele-irle.de
mobil: 0176 30 464 785
4 RESILIENZ-ABENDE im Oktober - ERFOLG & SCHEITERN

"resilient scheitern - resilient erfolgreich sein"

Scheitern gehört zum Leben dazu wie Tag und Nacht. Wir lernen, indem wir ausprobieren, Fehler machen und wieder neu probieren.
Doch die Angst vorm Scheitern lähmt uns teilweise so sehr, dass wir es gar nicht erst versuchen.

Möchten Sie eine neue Perspektive zum Thema Scheitern entwickeln?

Jeder der 4 Abende hat einen bestimmten Fokus auf das Leitthema „Erfolg & Scheitern“ und die persönliche Resilienz. Mit unterschiedlichen Methoden und Werkzeugen geht die Gruppe in diesem wert-freien Raum der Resilienz-Abende auf Entdeckungsreise.

Dieser Workshop gibt Raum und Möglichkeit um:

  • erste Ansätze zu erhalten, was resilientes Scheitern und resilienter Erfolg für dich persönlich bedeutet
  • die eigenen Prägungen zum Thema Scheitern zu entdecken
  • eine neue Perspektive zum Thema Scheitern und Erfolg zu entwickeln
  • deine Ziele bezogen auf Erfolg und Scheitern zu beleuchten

Termine: 4 x Dienstag im Oktober, 19.00 - 21.30 Uhr
6.10. / 13.10. / 20.10. / 27.10.2015

Ort: Berlin, genauer Ort wird noch bekannt gegeben

Beitrag: 80 € für 4 Abende
Rabatt: 15 € bei Anmeldung bis zum 25.08.2015
 
HIER zum Resilienz-Abend im Oktober ANMELDEN


Und zum Schluss: LUSTIG und zum NACH-DENKEN


Gedicht: DIE SCHLANGE von Bodo Wartke

Der Schlange wurde bange,
schon lange war das Leben
ihr un-ange-nehm.

Sie sagte, voller Sorge
auf Grund dessen was ihr dräute,
"Ob ich mich besser morgen oder doch schon heute häute?

Hab ich überhaupt ne Wahl?
Meine Schale ist schon total schal.

Wobei ich´s nicht verhehle,
dass ich mich nicht selten quäle,
wenn ich mich von meiner Seele
aus meiner schalen Schale schäle.

Ohh das wird wehtun.
Doch egal, ich muss es eh tun.

Die Zeit ist reif nicht mehr zu kneifen
drum werd ich mich an mir vergreifen.
Um mir, ohne abzuschweifen
meine Schale abzustreifen.

Sagte sie, hat sich dann aber doch nicht getraut,
sie kam halt nicht aus ihrer Haut.
herzliche Grüße
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