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Resilienz-Newsletter | November 2016
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RESILIENZ
Beratung - Training - Coaching

*** Ablegen alter Gewohnheiten ***
 


Liebe/r Bele!

Was braucht man zum Ablegen alter Gewohnheiten?
Erst einmal muss ich spüren, was eine Gewohnheit ist, die ich ablegen will. Dafür brauche ich vor allem Raum und Zeit, um sich selbst mal zu spüren - Was will ich? Und was will ich nicht mehr? Was passt und was passt nicht mehr?
Dann brauche ich den Willen, dran zu bleiben, die Gewohnheit wirklich ablegen zu wollen. Es wird mir auf Grund der Funktionsweise unserer Gehirne passieren, dass ich wieder und wieder in alte Gewohnheiten falle - das nennt man die Selbsterhaltung eines Systems oder auch Autopoiese. Ich brauche also Erinnerer, die mich davor bewahren, im alten Trott stecken zu bleiben (das können z.B. Symbole sein, die ich im Alltag immer wieder sehe und die für mich den neuen Zustand repräsentieren, das können nahe Menschen sein, die einen liebevoll erinnern).
Sehr wichtig und hilfreich ist es, Freude und Humor mit und auch über sich selbst zu etablieren! Mit Leichtigkeit hinzunehmen, wenn ich mich dabei erwische, in der alten Gewohnheit gelandet zu sein. Freundlich zu sich zu sein, anstatt sich selbst zu verurteilen und (innerlich) über sich selbst zu schimpfen. Das Alte anzuerkennen und dann liebevoll, geduldig und bewusst wieder ins Neue zu starten.

Für mich ist die Resilienz inzwischen eine Freundin und Begleiterin geworden, die mich daran erinnert, alte Gewohnheiten zu hinterfragen, nicht brauchbare abzulegen und neue zu etablieren.

Wir alle brauchen das. Wir verändern uns im Laufe unseres Lebens und so sind alte Gewohnheiten zwar vermeintlich „bequem und einfach“, unter Umständen aber gar nicht mehr hilfreich.
Wer einmal an der Steigerung seiner Resilienz Freude gefunden hat, dem wird viel Spannendes auf seiner eigenen lebenslangen Entdeckungsreise begegnen. Wer auf diesem Weg bleibt, wird dann auch Antworten darauf finden, was individuell stärkt und nährt und was schwächt und dies immer schneller und klarer spüren.
 

ZEIT DEM RHYTHMUS DES LEBENS ZU LAUSCHEN


Eine gute Gelegenheit sich diesen Raum zu nehmen, um zu erforschen, was alte Gewohnheiten sind, die ich ablegen möchte, und neue einzuladen, sind die Rauhnächte. Die Rauhnächte sind 12 Tage zwischen den Jahren. Sie werden auch als heilige Nächte bezeichnet.
Mit meinem neuen Projekt, teile ich meine Erfahrung mit diesen 12 besonderen Nächten vom 24.12. bis zum 5.1.

Neugierig? Dann schaue es dir hier an: www.rauhnaechte.net

Am 12. Januar veranstalte ich in Kooperation mit dem Berlin Guide Gesundheit und Katharina Wyss ein meetUp im EDEN in Berlin-Pankow. Wir laden ein, an diesem Abend die ersten Aspekte der eigenen Resilienz kennen zu lernen.

Ich habe mich zudem entschieden ab dem nächsten Jahr zusätzlich zu dem Format der Resilienz-Abende (4 Abende in 4 Wochen) auch ein Wochenend-Format zum Reslienz-Kleeblatt anzubieten, damit auch Menschen, die nicht in Berlin wohnen an meinen Workshops teilnehmen können. Die Termine sind gerade in Planung.

Ich wünsche dir einen guten Übergang in den Winter,

Bele

In diesem Newsletter:
  • Terminübersicht
  • Rauhnächte
  • Resilienz-Abende "Selbst-Führung" im Februar 2017
  • Buchempfehlung: Die ganze Fülle deines Leben (Sylvester Walch)
  • Übung: Tönen


Herbstverführung

Nach dem Sommer den Herbst leben,
Wind in klaren Tagen, kühl und rein.
Leise den Herbst zu verführen,
um schon bald Winter zu sein.

Levrai
DIE NÄCHSTEN RESILIENZ-VERANSTALTUNGEN
Resilienz
- oder -
Die Kunst die Wellen des Lebens zu reiten


 
  • meetUp im Januar - 12. Januar um 18 Uhr - Beitrag 5€ - im EDEN in Berlin-Pankow
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  • Resilienz-Abende "Selbst-Führung" im Februar - "Mit Leichtigekit und Freude die eigene Widerstandsfähigkeit entdecken" -  8.2. / 15.2. / 22.2. / 1.3.2016  ** Early-Bird bis 14.12.2016: 120 €, danach 160€

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  • Resilienz-Abende "Erfog & Scheitern" im April/Mai - "Resilient scheitern - resilient erfolgreich sein“   -  26.4. / 3.5. / 10.5. / 17.5.2016 ** Early-Bird bis 8.2.2016: 120 €, danach 160€

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  • Resilienz-Abende "Begegnung & Ausdruck" im Juni - "Authentisch und flexibel in Begegnung und Ausdruck“ -  6.6. / 13.6. / 20.6. / 26.6.2016 ** Early-Bird bis 11.4.2016: 120 €, danach 160€

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WAS SIND DIE RAUHNÄCHTE?

Die Rauhnächte sind 12 Tage zwischen den Jahren, ein alter Brauch in Europa. Sie werden auch als heilige Nächte bezeichnet.

Für diese Zeit gibt es viele unterschiedliche Bezeichnungen – Rauchnächte, Raunächte, Glöckelnächte oder Weihnächte – und je nach Region und Gemeinschaft gibt es auch unterschiedliche Bräuche und Bedeutungen. Allen Bräuchen und Bedeutungen gemein ist, dass sie eine Zeit der Besinnung sind.

Traditionell gesehen, durfte man in diesen zwölf Tagen nicht arbeiten, keine Wäsche waschen, musste alle Schulden beglichen haben, alles geliehene zurück gegeben haben.

Setzt man das Mondjahr (alte Zeitrechnung) ins Verhältnis mit dem Sonenjahr (unserer heutigen Zeitrechnung), liegen die 12 Rauhnächte „außerhalb der Zeit“. Die Zeit zwischen den Jahren ist eine besondere Zeit. Für manche ist sie kuschelig, für manche geheimnisvoll, dunkel, mystisch, still, ungemütlich, emotional...

Wie auch immer du diese Zeit empfindest, du kannst sie nutzen, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten und Ausschau auf das kommende. Du kannst dich bedanken für das, was dir geholfen, dich unterstützt hat und Abschied nehmen von dem, was dich gehemmt und ausgebremst hat.

WARUM HABE ICH DAS PROJEKT ÜBERHAUPT GEMACHT?

Die Rauhnächte sind für mich eine wundervolle Chance, frei zu werden und mir Zeit zu nehmen, dem Rhythmus des Lebens zu lauschen.

Ich selbst habe schon als Kind diese Zeit zwischen den Jahren als eine sehr besondere Zeit empfunden und bin über eine Freundin meiner Mutter auf die Raubnächte aufmerksam geworden.

Viele Jahre später habe ich die Rauhnächte für mich wiederentdeckt. Die Auseinandersetzung mit mir selbst, mit Hilfe der Themen der Rauhnächte und dann im darauf folgenden Jahr jeden Monat neu zu einem Thema unterstützt mich so sehr in meiner Ausrichtung im Leben, das ich mich entschieden habe die Rauhnächte ohne den religiösen Hintergrund anderen Menschen zugänglich zu machen.

Ich glaube, dass die Rauhnächte dabei unterstützend wirken können, die eigene Resilienz zu stärken und sich im Jahr immer wieder inne zu halten und auszurichten.

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4 RESILIENZ-ABENDE im Februar - (SELBST-)FÜHRUNG

"Mit Leichitgkeit und Freude die eigene Widerstandsfähigkeit entdecken"
 
Sich selbst und seine Bedürfnisse zu kennen und sich selbst gut zu versorgen ist ein Grundbaustein von Resilienz. Was stärkt und was schwächt mich? Lerne Grenzen zu setzen und Nein sagen zu können. So deckst du deine inneren Antreiber auf und kannst Glaubenssätze neu formulieren. Finde dich in deinen alltäglichen Rollen zurecht und gönne dir Pausen dabei.

Jeder der 4 Abende hat einen bestimmten Fokus auf das Leitthema „Selbstführung“ und die persönliche Resilienz. Mit unterschiedlichen Methoden und Werkzeugen geht die Gruppe in diesem wertfreien Raum der Resilienz-Abende auf Entdeckungsreise.

Termine: 4 x Mittwoch, 19.00 - 21.30 Uhr
8.2.  / 15.2. / 22.2. / 1.3.2017

Ort: Chorinerstr. 20, 10435 Berlin
Beitrag: 160 € für 4 Abende, EarlyBird 120 € bis zum 14.12.2016

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BUCHEMPFEHLUNG

Sylvester Walch beschreibt gut lesbar und mit Leichtigkeit, was auf dem Weg zu sich selbst wichtig ist und welche Stolpersteine einem begegnen können. Er schöpft dabei aus langjähriger Erfahrung bei der Begleitung mit Menschen in Transformationsprozessen. Ich selbst habe ihn bei einem Seminar zu Holotropen Atmen erleben dürfen und bin von seinem sanften Wesen und seiner Art tief berührt worden.

 

ÜBUNG: Tönen


Ich liebe diese Übung. Ich mache sie jeden Tag. Morgens zum Aufstehen fällt es mir sehr leicht. Doe ersten Töne gebe ich meistens beim Recken und Strecken vor dem Aufstehen von mir. Dann geht es weiter unter der Dusche. Es tut einfach gut, mit Tönen auszudrücken, was ich in mir fühle, also töne.
Abends fällt es mir oft nicht so leicht, mein inneres Empfinden so einfach mit tönen nach außen zu lassen. Und auch hier lohnt sich die Überwindung. Es ist befreiend und erleichternd und ist auch mal was, wo der Kopf endlich mal abschalten kann, weil er dafür einfach nicht hilfrei ist. Probier es aus!
Mein Partner macht inzwischen auch gerne mit.

Und man übt sich auch darin, über sich selbst zu lachen :-)
Herzliche Grüße
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