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Neues aus der Pfadfindergruppe Vorchdorf
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März 2015

 

Umstellung auf die Sommerzeit, 1.ter April-Scherze, Frühlingsanbruch - einiges tut sich wieder rundherum und auch in den Stufen gibt es Änderungen: Eine Partie Mädels wurde letzten Samstag feierlich von den WiWö zu den GuSp überstellt. Für sie endet nun die Zeit des "Spieles" und es beginnt die Zeit des "Abenteuers".
In der Stufe der Guides(w) und Späher(m) bekommen die großen Kinder den Großteil jener Fertigkeiten vermittelt, die man den Pfadfindern immer zuschreibt: Zelt aufstellen, Lagerbauten, Knoten und Bünde, Umgang mit Werkzeug, Kochen usw. In den folgenden Stufen (CaEx und RaRo) werden diese Fähigkeiten dann in eigenen Projekten angewandt.
Ebenso wurde eine ganze Gruppe junger Kinder in der Gruppe aufgenommen. Als Zeichen für ihre Mitgliedschaft bei den Pfadfindern dürfen diese ab sofort auch das Gruppenhalstuch tragen.
Und mit dieser Einleitung kommen wir diesmal gleich zum Kapitel -

Aus den Stufen

WiWö/GuSp

Bei den WiWö hat sich wie immer viel getan. Den Fasching haben wir hinter uns gelassen und uns unter anderem mit der Geschichte der Pfadfinder beschäftigt. In verschieden Stationen haben wir das Leben und Wirken des Gründers Robert Baden-Powell kennengelernt. Ein ganz besonderes Highlight fand in der Heimstunde am 28. März statt: wir haben elf neue Wichtel und Wölflinge ganz offiziell in der Gruppe aufgenommen und durften ihnen im Rahmen der Versprechensfeier das Halstuch verleihen. 
 
Im Anschluss an diese besondere Heimstunde mussten wir uns von fünf Mädls verabschieden, die nach einem spektakulärem Sprung übers Lagerfeuer bei den Guides und Spähern aufgenommen wurden.
Liebe Laura, Mia, Pauline, Selina und Verena, wir
wünschen euch alles Gute und viel Spaß bei den GuSp!!

CaEx

Die CaEx haben die ersten frühlingshaften Temperaturen genutzt um endlich unseren nun schönen Container mit neuer Farbe zu verhübschen! Zu diesem Zweck gab uns Felix K. eine kleine Einführungskurs in Graffiti. Es hat allen sichtlich Spaß gemacht und das Gemeinschaftswerk kann sich unserer Meinung nach sehen lassen, was meint ihr?
Weiters haben uns mit Karte und Kompass beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich Geocaches auch mit der neuesten Handtechnik nicht von alleine finden ;-) Geochaching in Vorchdorf ist sehr empfehlenswert, die Suche macht aus einem Nachmittagsspaziergang ein spannendes Abenteuer, bei dem man nebenbei vorchdorfer Winkel findet, die man sonst nie betreten würde!
Nun machen wir uns an die Planung einer Videonacht, aber dazu mehr im nächsten Newsletter ;-)

RaRo

Die RaRo standen den anderen Stufen um nichts nach: Nachdem der Faschingswagen zerlegt und ein Komposter beim Heim gebaut waren, ging es gleich mal mit 100 anderen RaRo auf die diesjährige RaRo-Landesaktion. Einen Einblick dazu gibt folgender Artikel, der auch im nächsten Jam erscheinen wird:
"Partybus! Partybus! Partybus!", erklang es am fünften Fastensamstag vom Salzburger Hauptbahnhof. Was bei den Anwohnern für Befremdung und den Bahnreisenden für Verwunderung sorgte, war der Startschuss für die diejährige Landesaktion der RaRo. Dabei handelt es sich um ein Wochenendlager, zu dem alle oberösterreichischen Ranger und Rover eingeladen waren.
Dieses Jahr lief die Aktion unter dem Titel "Partybus" - ein Titel, der auf regen Zuspruch unter den oberösterreichischen Pfadfindern stieß.

Nach anfänglicher Pa(a)rtnersuche und Gruppenbildung mussten sich die Party-possen entscheiden: Welche Party sollte man denn diesen Samstag Nachmittag besuchen? Halli-Galli-Drecksau-Party, Azteken-Party oder doch lieber Party-And-The-City? Oder vielleicht doch "Beauty-And-Flirt"? Die Verwirrung war groß, zumal es von den Partyhosts auch keinerlei Tipps gab, worums bei den einzelnen Parties denn im Detail tatsächlich ging. Auch die rasch herbeigeeilte Polizei konnte uns dabei nicht helfen und musste ohne Arrestierung wieder abziehen.
Man entschied sich dann aber doch und verteilte sich in und um Salzburg, um bei verschiedenen Parties teilzunehmen.

So mancher/m folgte jedoch auf Party-vorfreude gleich mal die Ernüchterung: Nirgends gab es Musik, geschweige denn Alkohol - nicht mal bei der "Vollrausch-Party"! Stattdessen fanden sich die RaRo in ihren Possen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: Für die Vollrausch-Party gab es Aufgaben mit sogenannten "Rauschbrillen" zu erledigen, bei den Azteken wurde an einer Pinjata gebastelt. Die Halli-Galli-Drecksau-Party entpuppte sich überhaupt als Fehlinterpretation: Statt Bier und Mucke gab es Mist und Spucke: Am Gut Aiderbichl durften die RaRo handfeste Arbeiten mit Tieren erledigen. Koppel Ausmisten, Pferde umtreiben, Ziegen scheren, Ponys striegeln ... Einige durften sogar mit schwerem Gerät Mist beseitigen. Stinkend und Erschöpft resümierten sie ihre Party trotzdem äußerst positiv: "Mir hat's voi taugt", meinte Tanja, Ranger aus Ottensheim, "so direkten Kontakt mit den Tieren zu haben. Die Leute dort haben sich über unsere Hilfe total gefreut".

Doch halt, ganz ohne Alkohol gingen doch nicht alle Parties vonstatten: Im Haus der Natur wurde eine Gruppe sogar dazu angeleitet, Alkohol zu trinken! Doch halb so schlimm: unter der fachkundigen Anleitung unseres ehemaligen RaRo-Landesbeauftragten Markus probierten diese Partyteilnehmer die Auswirkungen von geringem Alkoholgenuß auf Reaktions-, Konzentrations- und Merkfähigkeit aus. Entgegen der festen Meinung einiger Teilnehmer führte der Alkoholgenuß im Allgemeinen NICHT zu einer Verbesserung in diesen Bereichen.

Abtanzen konnten die Teilnehmer bei einer weiteren Party. So wirklich erschöpft kam dann aber nur der Party-Guide zurück: Seine Partnerin hatte ihn wohl ordentlich auf Trab gehalten. Ganz im Gegensatz dazu die Teilnehmer der Wellness-Party, die sich mit hausgemachten Gesichtsmasken auf einen Speeddating-Nachmittag vorbereiteten. Ob sich aus den Matches von dort weiteres ergibt? Die nächste Landesaktion wird's zeigen ;-)

Nach diesem anstrengenden Samstag Nachmittag bezogen wir unsere Quartiere im Pfadfinderdorf Zellhof, um den Abend beim Großgruppenspiel "g'brenn" ausklingen zu lassen. So hochaktuell und interessant wie auf der Verpackung angekündigt stellten sich die Fragen des Trivial-Pursuit leider nicht heraus, was für viel Laufarbeit in den Gruppen sorgte: Bei richtiger Antwort konnte man ein Feuerchen der eigenen Gruppe entweder weiter einheizen oder mit einem Stamperl Wasser versuchen, dem Feuerchen einer anderen Gruppe den garaus zu machen. Beim nächsten Mal sollte man vielleicht eine Edition verwenden, die nicht dem Geburtsjahrgang vieler RaRo entstammt.
Nachdem der allmählich einsetzende Regen auch dem letzten Team das Feuer gelöscht hat, klang die Nacht in der "Party-At-The-Disco" aus.

Am Sonntag erwachten die RaRo dann zum Party-Hangover, einer kleinen Geburtstagsfeier für unsere Party-Prinzessin Klemens. Alle Gruppen präsentierten ihm dabei ihre Erlebnisse des ersten Partytages, was für einiges Gelächter sorgte. Weniger gelacht wurde bei der anschließenden Putz-Party, die jedoch auch zeitgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden konnte, sodass sich am frühen Nachmittag alle RaRo wieder auf die Heimreise machen konnten.

Alles in allem sah man viele fröhliche Gesichter, die interessiert und motiviert mitgemacht haben, die sich ausgetauscht und nebenbei gelernt haben. Auch beim Organisatorenteam, das sich aus oberösterreichischen RaRo-BegleiterInnen rekrutiert, machte sich Zufriedenheit bereit: Ihren jungen Erwachsenen hat die Reise im Partybus viel Spaß gemacht, neue Freundschaften wurden geknüpft und alte wieder aufgefrischt - ganz im Sinne einer Landesaktion.

Pfadfindermuseum

Nicht vergessen werden darf auch der Besuch der RaRo im Pfadfindermuseum in Wien. Dieses ehrenamtlich geführt und betriebene Museum zählt zu den größten drei in Europa und beherbergt auf ca. 400m² neben allerlei Andenken aus der österreichischen Pfadfindergeschichte auch das Archiv des Bundesverbandes.
Einen großen Teil des Museums nimmt die jährlich wechselnde Themenausstellung ein. In diesem Jahr beschäftigt sich das Pfadfindermuseum mit dem World Scout Jamboree 1951, das in Bad Ischl stattfand. Kurz nach dem Krieg trafen sich dort ~12.000 Pfadfinder aus aller Welt. Mit Recht darf dieses Treffen als einer "der" Höhepunkte der österreichischen Pfadfindergeschichte angesehen werden. Noch heute treffen sich Teilnehmer dieses Jamborees zum Erfahrungsaustausch.
Beim letzten Jubiläumstreffen 2001 kam auch eine Gruppe von ~15 Australiern zu Besuch. Danach gefragt, wieso sie nach all der langen Zeit noch Kontakt miteinander haben, erzählten sie eine spannende Geschichte, die wir euch nicht vorenthalten wollen:
Die Anreise zum Jamboree im Juni 51 per Schiff nach Italien und Eisenbahn nach Bad Ischl nahm schon einige Wochen in Anspruch. Das Jamboree dauerte dann eine gute Woche, danach brachen sie wieder zur Heimreise auf.
Als sie jedoch im französischen Hafen erfuhren, dass das Schiff, dass sie wieder nach Australien bringen sollte, gesunken sei, war guter Rat teuer. Das australische Kontingent konnte damals zwar auf einem Frachter mitreisen. Dieser landete aber - einigen Zwischenstopps sei es gedankt - erst zu Weihnachten (!) 1951 sicher in Australien an. Dieses halbe Jahr der gemeinsamen Reise habe viele von ihnen geprägt und zu einer Gemeinschaft geschweißt, die heute noch hält.
 

Liebstattsonntag

Auch dieses Jahr sorgten die Pfadfinder, wie jedes Jahr, dafür, dass man jemandem am vierten Fastensonntag seine Zuneigung oder Verehrung in kulinarischer Form beweisen konnte: An drei Tagen wurden kiloweise Lebkuchenherzen verkauft. Dieser Brauch, der vor allem im Salzkammergut verbreitet ist, diente ursprünglich der Armenspeisung. Kam danach das Schenken eines Herzens einer Verlobung gleich, so beschenkt man heutzutage "die beste Oma der Welt", den "Super-Papa" oder auch nur sein "Schatzl". Ob man das Herz allerdings sofort, erst später oder gar nicht verputzen sollte, wird jedes Jahr intensiv diskutiert. :-)

Frühjahrsputz(e)

Heim-räumen

Zu guter Vorletzt noch ein Arbeitsaufruf: Diesen Samstag, den 4.1. treffen wir uns BEI SCHÖNWETTER beim Heim, um gemeinsam den Frühjahrsputz zu erledigen: Zelte inspizieren, Lager aufräumen, Container ausmisten, Sachen erfassen und inventarisieren - all diese Dinge.
Dazu benötigen wir jede Hilfe, die wir kriegen können: Leiter, Begleiter, Elternräte und ehemalige sind da gern gesehen! Beginn: ab 13 Uhr.
Aufgrund der unsicheren Wettervorhersage behalten wir uns vor, das zu verschieben. Eine fixe Zu- oder Absage werden wir spätestens Samstag Vormittag auf unserer Webseite www.pfadfinder-vorchdorf.com sowie auf unserer Facebook-page bekanntgeben.

Flur-räumen

Auch dieses Jahr werden wir uns wieder bei der Flurreinigungsaktion "Hui statt Pfui" der Gemeinde beteiligen. Dabei treffen sich viele Freiwillige am Samstag, 11.April um 9 Uhr beim Bauhof, um in kleineren Gruppen in und um Vorchdorf den Müll zu verräumen, der vom Winde verweht oder durch Nachlässigkeit einfach in der Natur entsorgt wurde. Hier können auch die Eltern gerne wieder mit-begleiten: je mehr Hände, umso besser. Bitte kommt einfach zum vereinbarten Treffpunkt, nehmt bitte Handschuhe, eine Warnweste und geeignete Kleidung + Schuhwerk mit.
Im Anschluß an das Sammeln gibt es dann eine kleine Stärkung.

Heimsuche

Nach wie vor unverändert sind wir auf der Suche nach einer neuen dauerhaften Bleibe, für die Zeit nach der Leihstellung unseres jetzigen Heims. Falls jemandem von euch diesbezüglich etwas zu Ohren kommt -> melden!
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