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Newsletter OdA AM, September 2016


Liebe Frau <<Nachname>>


In diesem Newsletter stellen wir Ihnen Hans Ruedi Aeberli, Vizepräsident und Vorstandsmitglied der OdA AM vor.
Seit dem 25. September 2016 ist die Anmeldung für die nächste Höhere Fachprüfung möglich. Die QSK stellt wertvolle Tipps zur Anmeldung aus ihrer Erfahrung der letzten Anmeldungen vor.
Der Tarif 590 ist ein brennendes und aktuelles Thema für die naturheilkundlichen Leistungserbringer. Ein Bericht aus der politischen Kommission beleuchtet den Stand der Verhandlungen und die Schwierigkeiten und Chancen.

Welche Informationen fehlen Ihnen oder wünschen Sie in unserem Newsletter zu lesen? Senden Sie mir ein E-Mail auf rudolf.happle@oda-am.ch. Ich freue mich auf Ihre Anregung.

Freundliche Grüsse
Rudolf Happle
Geschäftsführer

Agenda

Datum Veranstaltung Ort
7. – 10. November 2016 Höhere Fachprüfung Campus Sursee
24. November von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr Infoveranstaltungen als Prüfungsvorbereitung Glockenhof in Zürich
24. November von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr Information für zukünftige Mentoren Glockenhof in Zürich

News

Dakomed: Wechsel der Geschäftsführerin

Logo DakomedPer Ende September 2016 hat die versierte Geschäftsführerin Christine Keller Sallenbach den Dakomed verlassen. Für ihre ausgezeichnete und jederzeit sehr kompetente Arbeit bedankt sich die OdA AM als Vorstandsmitglied des DAKOMED ganz herzlich, wenn auch mit grossen Bedauern verbunden. Wir wünschen Christine Keller für ihren neuen Wirkungsort alles Gute und sind überzeugt, dass ihr neues Umfeld ihre Persönlichkeit ebenfalls zu schätzen weiss und sie sich mit ihrer gewinnenden Art innert kurzer Zeit Respekt und Anerkennung verschaffen wird.

Die Aufgaben der Geschäftsführung werden weiterhin durch die Politikagentur Köhler, Stüdeli & Partner GmbH wahrgenommen, mit welcher der DAKOMED einen Mandatsvertrag hat. Interimistisch ist Walter Stüdeli für die Geschäftsführung des DAKOMED zuständig.

Die Thematik Heilmittel/Heilmittelrecht generiert auf verschiedenen Ebenen nach wir vor viel Arbeit. Der Dakomed unterstützt, schafft Kontakte, führt Gespräche oder interveniert an verschiedenen Stellen um unseren Anliegen bestmöglich Gehör zu verschaffen.

Aus dem Vorstand

In unserer Reihe «Vorstandsmitglieder stellen sich vor» bringen wir in dieser Ausgabe des Newsletters ein Portrait von Hans Ruedi Aeberli, Vizepräsident.

Aufgewachsen auf einem Bauernhof im „Säuliamt“ (Bezirk Affoltern, Kanton Zürich) habe ich nach der Schulzeit an der Uni Zürich Ökonomie und Psychologie studiert. Dann - nach einer Zeit als Berufs- und Mittelschullehrer - eine Weiterbildung in Deutschland zum Psychotherapeuten und später zum Lehrtherapeuten absolviert.

Bald sah ich die Notwendigkeit, Medizin und Psychotherapie wieder enger zusammenzubringen. Deshalb die Beschäftigung mit der Naturheilkunde. Insbesondere die neue Richtung der Energie- und Informationsmedizin hat mich begeistert. Seit Abschluss der Ausbildung vor 25 Jahren führe ich in Hinwil, Zürcher Oberland, eine Praxis für Naturheilkunde und Psychotherapie.

Nach meinem Verständnis ist Therapie wesentlich Beziehungsarbeit. Krankheit kann ganzheitlich nur auf dem Hintergrund der individuellen Lebens- und Beziehungsgeschichte verstanden werden. Therapie muss deshalb Neuorientierung auf verschiedenen Ebenen ermöglichen. Mit der Energie- und Informationsmedizin ist eine neue Fachrichtung entstanden, die durch Betrachtung der biophysikalischen Regulationsprozesse alle Ebenen des Seins erfasst. Ihre diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten erstaunen mich immer wieder, sie sind aber noch längst nicht ausgeschöpft.

Mein Engagement in der Verbands- und Berufspolitik in Stichworten: NVS-A-Mitglied seit 1991, Vorstandsmitglied und später Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Bioresonanztherapie SGBRT, seit der Fusion zur SEBIM, der Schweizerischen Gesellschaft für Energie-, Bioresonanz- und Informationsmedizin, deren Co-Präsident und später Präsident. Mitglied der Steuergruppe im Projekt Berufsreglementierung der OdA AM, seit 2014 Vorstandsmitglied.

Ich engagiere mich, weil ich aus tiefstem Herzen überzeugt bin, dass der Naturheilkunde ein gewichtiger Platz in der Gesundheitsversorgung der Schweiz zusteht. Wir haben schon viel erreicht, worauf wir stolz sein können. Das gilt es weiterzuentwickeln. Dabei sollten wir unbedingt Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen bewahren, der Gefahr der Überreglementierung entgehen und keinesfalls die Kreativität der Therapeuten in ein zu enges Korsett zwängen.

Mittlerweile bin ich im 68. Lebensjahr. Die Freude an der therapeutischen Arbeit ist ungebrochen. Dennoch freue ich mich auf eine Zukunft, in der Musse, gemeinsame Zeit mit meiner Frau, Lektüre, Kultur, Sport und nicht zuletzt Reisen im Wohnmobil mehr Raum einnehmen werden als heute.


Die Firma Simon Keller AG unterstützt uns grosszügig seit Beginn der Höheren Fachprüfung indem Sie uns die Massageliegen und Zubehör günstig zur Verfügung stellt. Ein herzliches Dankeschön an die Firma Simon Keller AG.
 

Aus der QSK

Diplomfeier für NaturheilpraktikerInnen mit eidg. Diplom

Ein spezieller und eindrücklicher Anlass war für viele Inhaberinnen und Inhaber des neuen eidgenössischen Berufsdiploms bestimmt die Diplomfeier vom 26. August 2016.
Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Diplome in stimmiger Atmosphäre überreicht werden.

Nach einem willkommenen Apéro im Rest. Kreuz in Solothurn und den Begrüssungsworten durch die Präsidentin der OdA AM wurden die Diplomandinnen und Diplomanden mit ihren Begleitpersonen zu einer kompakten Stadtführung eingeladen. Dieses unkonventionelle Rahmenprogramm für eine Diplomfeier fand rundum guten Anklang und trug das ihre zur gelösten Stimmung bei. Bei der anschliessenden Diplomübergabe mit einer kurzen Ansprache durch Markus Senn den Präsidenten der Qualitätssicherungskommission spürte man dann nochmals die Erleichterung und Freude der frisch Diplomierrten über das erreichte Zeil deutlich. Im Anschluss wurde dann im festlich geschmückten Saal zum Abendessen geladen. Gerne machen wir Sie mit einem Teil der Bilder hier „gluschtig“. Die Fotogalerie dazu finden Sie auf der Website der OdA AM unter Diplomfeier.
 

Personelles

Der Vorstand der OdA AM hat Frau Silvia Müller als neues Mitglied der QSK gewählt. Sie ersetzt die im letzten Dezember zurückgetretene Tamara Köhler. Wie Tamara Köhler ist auch Silvia Müller ausgebildete Therapeutin der Fachrichtung Ayurveda-Medizin. Sie hat in Indien den entsprechenden Doktortitel in Ayurveda-Medizin erworben. Die QSK freut sich auf ihre Unterstützung als neues Mitglied und heisst Silvia Müller herzlich willkommen.
 
 
 

Mentoren

Die QSK sucht erfahrene Berufspersonen in den vier Fachrichtungen der HFP, welche sich als Mentorinnen und Mentoren ausbilden und akkreditieren lassen möchten. «Berufspraxis unter Mentorat» ist das Modul M7, welches die Berufseinführung nach Abschluss der Ausbildung sicherstellt. Ein Mentorat dauert minimal 2 und maximal 5 Jahre und muss durch mindestens zwei unterschiedliche erfahrene Berufspersonen betreut werden. Die Rahmenbedingungen über den Inhalt und die Dauer des Mentorates sind in der «Richtlinie Mentorat» von den Delegierten der OdA AM definiert worden.
Die QSK wird am 24. November von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Glockenhof in Zürich über die Aufgabe der Mentorinnen und Mentoren zum ersten Mal orientieren. Hier können Sie sich direkt für diesen ersten Anlass anmelden.
 

Diplomzusätze / Nationaler Qualifikationsrahmen (NQR)

Die Diplomzusätze enthalten Informationen zum entsprechenden Abschluss, welche den Arbeitgebern im In- und Ausland eine Einschätzung der fachlichen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen ermöglichen. Für jeden Abschluss der höheren Berufsbildung wird ein personalisierter Diplomzusatz (mit Namen, Vornamen, Geburtsdatum und wo vorhanden Matrikelnummer der Absolventin / des Absolventen) erstellt. Dort ist die Niveaueinteilung in den NQR aufgeführt. Weiter wird beschrieben, wozu eine Person mit dem entsprechenden Abschluss befähigt ist. Beispielsweise werden das Profil der beruflichen Tätigkeit und Tätigkeitsfelder erläutert und die Zulassungsvoraussetzungen genannt.
Zu jedem Abschluss der höheren Berufsbildung wird der zugehörige Diplomzusatz in der jeweiligen Amtssprache sowie in Englisch abgegeben.
Das SBFI und die entsprechende Kommission des Bundes haben im Juli 2016 das Nationale Qualifikationsniveau des neuen Berufes «Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom» auf der Stufe 6 genehmigt.
Ab Herbst 2016 werden alle Diplome darum mit einem Anhang versehen, welcher dieses Niveau und die entsprechenden Kompetenzen beschreibt. Neu werden daher die Gebühren für das Diplom und der Anhänge vom SBFI auf CHF 50.- festgelegt.

Leider hat das SBFI gleichzeitig entschieden, dass allen bereits Diplomierten die Diplomanhänge nur auf Gesuch und gegen eine Gebühr von CHF 150.- ausgehändigt werden. Wer diese Diplomanhänge rückwirkend gedruckt haben will, wendet sich bitte mit einem entsprechenden Gesuch an das SBFI (Informationen dazu unter www.nqr-berufsbildung.ch).
 
 

Die QSK sucht neue Expertinnen und Experten

Die Qualitätssicherungskommission QSK der OdA AM sucht laufend neue Expert/innen für
  • die Höhere Fachprüfung HFP;
  • das Gleichwertigkeitsverfahren GWV;
  • das Verfahren zur Akkreditierung von Bildungsanbietern AkkB.
Bedingung für alle Expertentätigkeiten ist die Absolvierung der gesamten HFP. Für gewählte Experten betragen die Prüfungskosten CHF 1800.00 (nach Abzug eines Rabattes). Bitte lesen Sie die entsprechenden Funktionsbeschreibungen im Downloadbereich unter http://www.oda-am.ch/de/hoehere-fachpruefung/pruefungsexperte/

Die QSK sucht aktuell Expertinnen und Experten welche neben Deutsch eine zweite Amtssprache (I, F) beherrschen.
 
Expertin/Experte für Höhere Fachprüfung HFP
Die QSK hat momentan Bedarf für Expertinnen und Experten HFP in den Fachrichtungen Ayurveda-Medizin, Homöopathie, TCM oder TEN.
Grundsätzliche Voraussetzung für diese Expertentätigkeit sind 8-10 Jahre Berufserfahrung, pädagogische Vorerfahrungen und ein maximales, aktuelles Dozentenpensum von 50 Std. jährlich.
 
Expertin/Experte für Gleichwertigkeitsverfahren GWV
Die QSK hat momentan Bedarf für Expertinnen und Experten GWV in den Fachrichtungen Ayurveda-Medizin, Homöopathie, TCM oder TEN.
Grundsätzliche Voraussetzung für diese Expertentätigkeit sind 8-10 Jahre Berufserfahrung, pädagogische Vorerfahrungen und ein maximales, aktuelles Dozentenpensum von 50 Std. jährlich.
 
Expertin/Experte für Akkreditierungen von Bildungsanbieter AkkB
Die QSK hat momentan Bedarf für Expertinnen und Experten AkkB in den Fachrichtungen Ayurveda-Medizin, Homöopathie, TCM oder TEN.
Grundsätzliche Voraussetzung für diese Expertentätigkeit sind 8-10 Jahre Berufserfahrung, pädagogische Vorerfahrungen ohne aktuelles Dozentenpensum.
 

Höhere Fachprüfung

Diplomfeier für NaturheilpraktikerInnen mit eidg. Diplom

Ein spezieller und eindrücklicher Anlass war für viele Inhaberinnen und Inhaber des neuen eidgenössischen Berufsdiploms bestimmt die Diplomfeier vom 26. August 2016.
Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Diplome in stimmiger Atmosphäre überreicht werden.

Nach einem willkommenen Apéro im Rest. Kreuz in Solothurn und den Begrüssungsworten durch die Präsidentin der OdA AM wurden die Diplomandinnen und Diplomanden mit ihren Begleitpersonen zu einer kompakten Stadtführung eingeladen. Dieses unkonventionelle Rahmenprogramm für eine Diplomfeier fand rundum guten Anklang und trug das ihre zur gelösten Stimmung bei. Bei der anschliessenden Diplomübergabe mit einer kurzen Ansprache durch Markus Senn den Präsidenten der Qualitätssicherungskommission spürte man dann nochmals die Erleichterung und Freude der frisch Diplomierrten über das erreichte Zeil deutlich. Im Anschluss wurde dann im festlich geschmückten Saal zum Abendessen geladen. Gerne machen wir Sie mit einem Teil der Bilder hier „gluschtig“. Die Fotogalerie dazu finden Sie auf der Website der OdA AM unter Diplomfeier.

Höhere Fachprüfung

Vom 7. – 10. November 2016 wird bereits die dritte Höhere Fachprüfung für Naturheilpraktikerin-nen und Naturheilpraktiker stattfinden. Für diese Prüfung haben sich seit Mai 2016 über 160 Personen angemeldet. Erstmals konnten wir den Anmeldevorgang mit unserem neuen Online-Tool abwickeln. Erfreulicherweise haben gut 150 zukünftige Kandidatinnen und Kandidaten die Zulassungsbedingungen erfüllt und konnten für die HFP zugelassen werden.
Da die Anzahl der möglichen Prüfungsabsolventen pro Fachrichtung und Prüfung begrenzt ist, mussten leider etliche zugelassene Personen auf die nächste Prüfung vom März 2017 verschoben werden. Dies war vor allem in der Fachrichtung TEN, in welcher das Interesse an der Prüfung sehr gross ist.
Rund 100 Kandidatinnen und Kandidaten werden in den vier Fachrichtungen im November an der dritten HFP teilnehmen. Die vierte HFP vom März 2017 ist in der Fachrichtung TEN bereits ausgebucht und wird deshalb Ende September nur für die Fachrichtungen Ayurveda-Medizin, Homöopathie und TCM ausgeschrieben. Eine Anmeldung für die Fachrichtung TEN wird ab Frühjahr 2017 wieder möglich sein.
 

HFP-Vorbereitung – Infoanlässe

Die OdA AM führt laufend entsprechende Informationsveranstaltungen zu den Prüfungen durch und klärt dort über die einzelnen Prüfungsaufgaben, die jeweiligen Details der Aufgaben und mögliche „Stolpersteine“ auf. Die QSK empfiehlt dringend, diese Veranstaltungen zu besuchen und sich so vorgängig gut über die Prüfungsanforderungen zu informieren. Einzelne Punkte zu den Prüfungsteilen haben wir im letzten und diesem Newsletter thematisiert und werden dies auch weiterhin tun.
 

Tipps zur HFP Anmeldung

Die Zulassungsbedingungen für bereits langjährige Praktizierende sind bekanntlich im «Reglement Übergangsbestimmungen» festgehalten. Dieses Reglement, das am 18.03.2016 von den Delegierten der OdA AM angepasst wurde, wird noch nicht durchwegs von allen Betroffenen korrekt verstanden. Für eine Zulassung zur HFP gilt es Folgendes zu beachten.
  • Die Nachweisdokumente müssen den gesamten minimalen Zeitraum (5 oder 10 Jahre) der jeweiligen Übergangsregelung lückenlos belegen und die letzten beiden Jahre vor der HFP-Anmeldung mit einschliessen.
  • Die geforderte Berufspraxis von 5 oder 10 Jahren kann nur für diejenige Zeitspanne geltend gemacht werden, für welche auch die entsprechenden Nachweise der Aus- und Weiterbildung vorliegen.
  • Für die Anmeldung gemäss Variante D und den Registrierungen der APTN oder der SPAK sind die Bedingungen gemäss der Tabelle zu beachten und die dort eventuell zusätzlich geforderten individuellen Überprüfungen/Bestätigungen beizubringen.

Auch für das konfliktfreie Anmelden und Hochladen der geforderten Unterlagen im Rahmen des fünfstufigen Online-Anmeldeprozesses gibt es wichtige Punkte zu beachten.
  • Die beiden Anmeldeformulare, in denen die Varianten für die Zulassung gemäss der Übergangsregelung angekreuzt werden, werden digital ausgefüllt und danach zum PDF umgewandelt.
  • Bei der Anmeldung sind sowohl diese beiden Formulare, als auch die entsprechenden Nachweisdokumente für die Berufspraxis (Varianten A-C gemäss Artikel 5) und die Aus- und Weiterbildung (Varianten D-F gemäss Artikel 6) in jeweils einem eigenen PDF-Dokument an der richtigen Stelle im Anmeldeprozess hochzuladen.
  • Es kann pro Nachweis jeweils nur ein PDF geladen werden. Mehrseitige Dokumente müssen also zusammengefasst werden. Bilddateien (JPG, PNG) oder Worddokumente (DOC, DOCX) funktionieren nicht zum Hochladen.
  • Wer keinen Nachweis für den Abschluss der Ausbildungsstufe Sek II (damit ist ein Berufsabschluss oder eine höhere Schulbildung gemeint) vorlegen kann oder nicht sicher ist, ob seine Ausbildung oder sein Abschluss ausreichend sind, erkundigt sich beim Sekretariat der OdA AM über das weitere Vorgehen.
  • Für den AHV-Ausweis kann nur noch der neue Ausweis im Kreditkartenformat verwendet werden. Eine Kopie der Krankenversicherungskarte KVG kann ebenfalls verwendet werde, da dort normalerweise diese AHV-Nummer ebenfalls aufgeführt ist.
Das Beachten dieser Anforderungen erspart Ihnen die Gebühr für eine Nachforderung von Unterlagen. Wenn Formulare oder Nachweise fehlen oder nicht korrekt sind und von der OdA AM nachgefordert werden müssen, führt das zu Mehraufwand, zu einer Bearbeitungsgebühr von CHF 150.-, sowie zu einer Verzögerung bei der Zulassung zur Prüfung.
 

HFP-Vorbereitung – Fachgespräch

Der Prüfungsteil «P2 Fachgespräch» ist auf Kandidatenseite mit zahlreichen Fragen besetzt. Zu beachten ist, dass es sich hierbei um einen eigenen für sich abgeschlossenen Prüfungsteil handelt, der wie schon früher kommuniziert, alleine bewertet wird und auch bestanden werden kann, wenn die Fallstudie nicht genügte. Gemäss Prüfungsordnung müssen die übrigen Prüfungsteile auch wenn P1 nicht bestanden wurde, durchgeführt werden. Die Experten bewerten im Übrigen immer nur einzelne Prüfungskriterien. Die QSK trifft den Qualifikationsentscheid über das Bestehen der einzelnen Prüfungsteile erst nach durchgeführter Prüfung. Die Experten haben darum während der gesamten Prüfungszeit keine Kenntnis über Bestehen oder Nichtbestehen der HFP.

Die Aufgabenstellung bei P2 ist recht klar. Gefordert wird neben einer kurzen Fallvorstellung die kritische Auseinandersetzung mit einzelnen Kompetenzen und Aspekten der Fallstudie. Im Leitfaden P2 sind die detaillierten Anforderungen aufgelistet.
Im ersten Teil soll der Kandidat eine Kurzvorstellung des Falles mit Fakten für eine Gesundheitsfachperson (ohne Expertenwissen und ohne Kenntnis der Fallstudie, wie z.B. ein Arzt) abgeben. Es soll dabei die Ausgangslage des Falles mit den wesentlichen Aspekten (Problemstellungen, Fragen und Entscheidungen/Lösungen) kurz aufgezeigt werden. Es geht hier um die Beziehungskompetenz mit Fachleuten des Gesundheitswesens!
Im zweiten Teil findet ausgehend von fünf definierten Fragen mit Bezug zur Fallstudie ein Fachgespräch statt. Hierbei ist wichtig, dass die Kandidaten bereit sind, sich kritisch mit der Fallstudie auseinanderzusetzen und auch kontrovers darüber zu diskutieren. Es geht dabei darum, wie gut sie Begründen und ihre Entscheidungen und das Handeln nachvollziehbar machen können. Bitte erwarten Sie von den Experten keine Äusserungen oder andere Zeichen, dass sie mit den gegebenen Antworten oder der Diskussion zufrieden sind und der Prüfungsteil somit bestanden wurde. Eine Entscheidung zum Prüfungsergebnis liegt zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht vor und kann darum nicht kommuniziert werden.
 

Zeitplan für die nächste Höhere Fachprüfung vom 25.-28. März 2017 in Sursee

 
Datum Was
25.11.2016 Online-Anmeldung und Einzahlung der Anmeldegebühr
22.12.2016 Zulassungsentscheid vorbehältlich der termingerechten Einreichung der Fallstudie und der Einzahlung der Prüfungsgebühr
30.12.2016 Spätester Termin, um die Anmeldung zurückzuziehen
05.01.2017 Frist für die Einreichung eines Ausstandsbegeheren gegen Prüfungsexpertinnen und -experten
21.01.2017 Frist für eine Beschwerde beim SBFI über den Zulassungsentscheid
25.01.2017 Einreichung der Fallstudie
23.02.2017 Prüfungsaufgebot
25.-28.03.2017 Die HFP findet statt
30.06.2017 Diplomfeier

Berufspolitik

Tarifcode 590

Der Tarifcode 590 ist eine durch die Krankenversicherer erstellte Tarifvorlage zur Abrechnung alternativ-komplementärmedizinischen Heilmethoden für Spitäler und Therapeuten, welcher seit dem Jahre 2011 besteht. Angewendet wurde er bis anhin jedoch nur von wenigen. Im September 2015 wurden wir durch das Krankenversicherer-Team Komplementärmedizin (Concordia, CSS, Groupe Mutuel, Helsana, Sanitas, SWICA und Visana) zu einer Vernehmlassung zu dieser Vorlage eingeladen, welche wir wahrgenommen haben.
In der Folge fanden verschiedene Treffen zur Bereinigung der Differenzen und Auslotung der unterschiedlichen Haltungen und Ansprüche statt. Ein umfassender Austausch unter der Leitung der OdA AM mit Vertretern der Organisationen der Arbeitswelt Alternativmedizin, der Komplementärtherapie, der Medizinischen Masseure, der KunsttherapeutInnen und der Osteopathen sowie Vertretungen der Registrierungsstellen ASCA, EMR und SPAK und Fachexperten im Thema Tarifcodes fand Ende Mai 2016 statt. In der Folge trafen sich diese fünf OdAs und das Versichererteam Komplementärmedizin im Juni und September zu weiteren Verhandlungen. Ebenfalls fanden zusätzliche Treffen in unterschiedlicher Zusammensetzung zu notwendigen Detailklärungen statt.
Eine letzte bereinigte Eingabe durch die OdA AM erfolgte am 19. September 2016. Wir erhoffen uns natürlich, dass wir mit unseren Vorschlägen Gehör finden, die Abbildung der neuen eidgenössischen Berufe mit vereinfachten Tarifstrukturen zu etablieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass die Krankenversicherer per 1. Januar 2017 diese Tarifstruktur mit einer einjährigen Übergangs-/Pilotphase einführen werden. Die Einführung dieses Tarifcodes ist klar in der Hoheit der Krankenversicherer angesiedelt, da es ich um Verträge gemäss VVG (Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag, Versicherungsvertragsgesetz) handelt. Sowohl die Krankenversicherer als auch die OdAs sind jedoch daran interessiert, dass für beide Seiten – für die Therapeuten und Therapeutinnen und für die Krankenversicherer – ein Mehrwert entstehen kann.
Gleichzeitig mit der Einführung dieses Tarifcodes 590 soll ein einheitliches Rechnungsformular eingeführt werden. Denn bis anhin müssen die Rechnungen im Komplementärbereich durch die Krankenversicherer immer noch von Hand verarbeitet werden, da Rechnungstellung zu heterogen ist (zum Teil handgeschrieben oder nur als Quittung ausgestellt) und so zu hohen Kosten führt. Dieses werden die Krankenversicherer in einer benutzerfreundlichen Version zur Verfügung stellen.

Weiterführende Informationen werden wir mitteilen, sobald diese vorliegen.
 

Gespräche mit kantonalen Bewilligungsbehörden

Da es nach wie vor den zuständigen kantonalen Behörden obliegt, ob und mit welchen Zulassungskriterien sie Berufsausübungsbewilligungen erteilen, ist es eine wichtige Aufgabe der OdA AM den direkten Kontakt mit den zuständigen Personen zu suchen und den neu geschaffenen eidg. Beruf des Naturheilpraktikers im Detail vorzustellen, damit diese Behörden über die Ausbildung, Kompetenzen und Abschlüsse direkt informiert sind. Es genügt nicht, an Vernehmlassungen zur Revision der entsprechenden Gesetze und Verordnungen teilzunehmen. Wir müssen unserem Beruf mit persönlichen, fundierten Auftritten und konstruktiven Gesprächen zu einer breiten Akzeptanz verhelfen.
Die OdA AM nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Wir hatten diesbezügliche im Jahr 2016 Gespräche und Kontakte mit der Konferenz der Sekretäre der GDK-Ost, der Regierung des Kantons Luzern, der Bewilligungsbehörde Baselland und Bern sowie der Konferenz der Sekretäre der GDK Zentralschweiz. Wichtige Diskussionsthemen sind die von der OdA AM befürwortete Besitzstandwahrung der bereits erteilten Berufsausübungsbewilligungen im Rahmen der dazumal festgehaltenen Tätigkeiten, die angestrebte Harmonisierung der Berufsausübungsbewilligungen und deren Bedingungen für Diplominhaber. Im weitern ist darauf hinzuwirken, dass in der Berufsausübungsbewilligung für Inhaber des eidg. Diploms alle Ressourcen gemäss dem Berufsbild mit eingeschlossen sind. Das Thema Arzneimittel ist ebenfalls ein weiteres, wichtiges und sehr komplexes Thema, das auf verschiedenen Ebenen noch zu verhandeln und zu klären ist.
 

Kanton Baselland

Der Kanton Baselland hat den Vollzug seines Gesundheitsgesetzes in Bezug auf die Berufsbewilligungen (BAB) von Naturheilpraktikerinnen und Naturheilpraktiker geändert. Neu ist ab 30.6.2016 das eidgenössische Diplom für Naturheilpraktiker die alleinige Voraussetzung. Der Versuch der OdA AM hier eine entsprechende Übergangsregelung zu erwirken ist leider fehlgeschlagen. Es ist indessen möglich beim Vorliegen des OdA-Zertifikats und Arbeiten unter Mentorat während maximal fünf Jahren ohne BAB zu praktizieren.
 

Info-Forum für Krankenversicherer

Am 30. Juni hat die OdA AM ein Informations-Forum für alle Krankenversicherer organisiert. Ziel solcher Veranstaltungen ist es, die Ausbildung und Kompetenzen des neuen eidg. Berufs vorzustellen und die Auswirkungen und die notwendigen Anpassungen auf verschiedenen Ebenen zu beleuchten und mit den Stakeholdern mit dieser Plattform in einen Austausch zu kommen.
Leider haben sich für diesen Anlass nur die CSS, ÖKK, Sanitas und SWICA angemeldet.
 

Frage und Antworten

Stimmt es, dass in absehbarer Zeit von verschiedenen Krankenkassen Taxpunkte zur Abrechnung der naturheilkundlichen Leistungen eingeführt wird?
Zurzeit haben fünf OdA’s (OdA AM, OdA KT, OdA MM, OdA Kunsttherapie und OdA der Osteopathen) Kontakt zu einer Arbeitsgruppe von Krankenversicherern, welche den bestehenden komplementärmedizinischen Tarif 590 auch auf die neuen Berufe mit Diplom anwenden möchten. Einzelne Kassen benutzen ähnliche Tariflisten bereits für die Ärzte und andere Therapeuten für einheitliche Abrechnungen mit der Zusatzversicherung. Diese Tariflisten haben nichts mit Taxpunkten zu tun. Sie definieren nur die möglichen Abrechnungsnummern für einzelne Tätigkeiten. Aktuelles dazu können sie jeweils im Newsletter der OdA AM nachlesen.

Stimmt es, dass der Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Zukunft als Medizinalberuf im Medizinalgesetz aufgeführt wird?
Der Beruf des Naturheilpraktikers mit eidg. Diplom, bzw. entsprechend Diplomierte werden neu im Nationalen Register der Gesundheitsberufe (NAREG) aufgelistet, www.nareg.ch. Unser neuer Beruf untersteht nicht dem bisherigen Medizinalberufegesetz. Ein Eintrag im Medizinalberuferegister ist nicht möglich. (www.medregom.admin.ch)
 
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Unsere Kontaktadresse
OdA Alternativmedizin
Niklaus Konrad-Strasse 18
4500 Solothurn

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