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Newsletter OdA AM, April 2018

Liebe  Frau <<Nachname>>

Der Sommer im Frühling macht eine Pause. Zeit für ein paar neue Informationen.
Am 3. Mai startet die Anmeldung für die Höhere Fachprüfung. Dies ist vor allem für alle Praktizierenden wichtig, welche 10 oder mehr Jahre Berufserfahrung haben. Es ist die zweitletzte Möglichkeit sich innerhalb der Übergangsregelung an die Höhere Fachprüfdung anzumelden. Die letzte Anmeldungsgelegenheit startet voraussichtlich am 21. September 2018 und endet am 21. November 2018. Wir erwarten mehr Anmeldungen als tatsächlich an der Prüfung teilnehmen können. Es wird also sehr wahrscheinlich eine Wartefrist gegen. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie sich anmelden, sodass Ihre Zulassung fristgerecht überprüft werden kann.

Ich wünsche Ihnen weiterhin einen wunderschönen Frühling.

Freundliche Grüsse
Rudolf Happle
Geschäftsführer OdA AM


Agenda

Die nächsten Infoveranstaltungen finden wie folgt statt:

3. September 2018 Infoveranstaltung – HFP
(Ausschreibung / Anmeldung)
Olten
3. September 2018 Infoveranstaltung – Mentoren
(Ausschreibung / Anmeldung)
Olten
18. Oktober 2018 Infoveranstaltung – HFP
(Ausschreibung / Anmeldung)
Lausanne
18. Oktober 2018 Infoveranstaltung – Mentoren
(Ausschreibung / Anmeldung)
Lausanne

Weitere Veranstaltungen von Bildungsanbietern oder Mitglieder der OdA AM finden Sie auf der Webseite der OdA AM unter http://www.oda-am.ch/de/aktuell/agenda/


Höhere Fachprüfung

Letzter Anmeldetermin für 10-Jährige Praxiserfahrung an die HFP

Für Praktizierende mit einer mindestens 10jährigen nachgewiesenen Berufstätigkeit sowie entsprechender Aus- und Weiterbildung in dieser Zeitspanne (gemäss Reglement Übergangsbestimmungen 9.12) ist der 21. November 2018 (für die Fachrichtungen HOM, TCM und TEN) der letztmögliche Anmeldetermin. Die Nachweisbedingungen müssen spätestens zu diesem Datum erfüllt sein, damit die Anmeldung und Zulassung möglich ist.

Bekanntgabe Punktehinterlegung für einzelne Prüfungskriterien

Von verschiedenen Seiten wird gefordert, dass die QSK die detaillierte Punktehinterlegung für alle Bewertungskriterien offenlegt. Diese Forderung ist vor allem auch im Zusammenhang mit dem Akteneinsichtsrecht des Bundes entstanden, welches verlangt, dass bei absolvierten Prüfungen die Punkteverteilung transparent gemacht werden muss. Die QSK hat sich bisher gegen diese Handhabung ausgesprochen und in ihrer Vollzugspraxis an der OdA ARTECURA orientiert, welche diese Offenlegung gemäss einem Bundesverwaltungsgerichtsurteil verweigern konnte. Nach einer Aussprache mit dem SBFI, welches auf die unterschiedlichen Formulierungen der beiden Prüfungsordnungen verwies, hat die QSK ihre Praxis angepasst und seither bei der Akteneinsicht die Punkteverteilung kommuniziert.
Die QSK möchte aber darauf hinweisen, dass die Dokumente zur Punkteverteilung, welche momentan herumgeboten werden, nicht einheitlich sind. Grund dafür ist, dass sich der Verteilungsschlüssel von Prüfung zu Prüfung verändern kann. Dies hängt mit den jeweils zur Qualitätssicherung bei den Prüfungen durchgeführten Evaluationen und statistischen Erhebungen zusammen, welche danach zu den entsprechenden Optimierungen und Anpassungen führen können.
Aus den folgenden Gründen wird die Verteilung auch zukünftig erst nach der HFP bei der Akteneinsicht zu nicht bestandenen Prüfungen bekanntgegeben:
  • Hauptgrund bleibt die Massnahme, dass zur Gewährleistung der grösstmöglichen Objektivität (Prüfungsqualität) die ExpertInnen diese Punktehinterlegung nicht kennen sollten und somit immer nur einzelne Kriterien bewerten können. Damit werden die ExpertInnen auch davor geschützt das Bestehen ganz direkt mitbestimmen zu können.
  • Bei zwei Prüfungen jährlich ist es zeitlich nicht möglich, nach durchgeführter Evaluation und allfälliger Anpassung die Punkteverteilungen jeweils vor der Durchführung (zum Anmeldezeitpunkt) zu kommunizieren. Dieser Zeitpunkt wäre aber bei einer Veröffentlichung aus rechtlichen Gründen zwingend einzuhalten.
  • Die QSK erachtet es als wichtig, dass sich alle Kandidaten im Rahmen der Prüfungsvorbereitung selbstständig mit den Kompetenzen des neuen Berufes auseinandersetzen und sich davon abgeleitet auch Gedanken machen, welche der geforderten Aufgaben entsprechende Priorität haben werden bei den einzelnen Prüfungsteilen. Bisherige Feedbacks von erfolgreichen Prüfungsabsolventen erhärten diese Annahme.

Beschwerden und Reklamationen zur Höheren Fachprüfung

Verschiedene Personen beklagen undurchsichtige Beschwerdeprozesse der QSK. Die QSK verweist darauf, dass diese Beschwerdeprozesse zur Nichtzulassung zur HFP oder zu den Resultaten einer durchgeführten Prüfung durch das SBFI definiert und ausgeführt werden. Die QSK nennt in allen ihren Unterlagen zu den Entscheiden jeweils eine Rechtsmittelbelehrung mit den Vorgaben der einzuhaltenden Fristen.
Bei jeder eingehenden Beschwerde verfasst die QSK eine entsprechende Stellungnahme, worauf die Beschwerdeführer ihrerseits wieder reagieren können und neue Argumente einbringen können.
Während zweier Jahre wurde der Beschwerdeprozess mit sämtlichen Stellungnahmen der QSK von den Mitgliedern der Rekurskommission der OdA AM begleitet. Die Rekurskommission erhält alle fertigen Stellungnahmen zur Kenntnisnahme. Damit ist weiterhin eine von der QSK unabhängige Überwachung sichergestellt.
 
Seit Einführung der HFP 2015 sind beim SBFI bisher 19 Beschwerden eingegangen. Derzeit wurden davon 3 Beschwerden wegen Rückzug abgeschrieben und 2 (französische) Beschwerden abgewiesen. Eine (deutsche) Beschwerde bezüglich der Nichtzulassung wurde gutgeheissen, 1 (italienische) Beschwerde wurde (v.a. wegen Verfahrensfehlern) gutgeheissen und die Prüfung zur Wiederholung angewiesen. 12 (deutsche) Beschwerden sind weiterhin offen (stand April 2018) und noch nicht entschieden worden. Mittlerweile (erst seit Januar 2018) ist der QSK auch der notwendige Detaillierungsgrad, welchen das SBFI zur Formulierung der Beschwerden wünscht, bekannt. Weil das SBFI mit einer zunehmenden Flut von Beschwerden konfrontiert ist, müssen die Beschwerdeführer eine grosse Geduld aufbringen und leider weit über ein Jahr auf einen Entscheid warten.
 
Neben dem offiziellen Beschwerdeprozess, der via Prüfungsordnung und Bundesgesetzgebung definiert ist, kennt die OdA AM auch eine sogenannte Reklamation. Wenn sich Personen direkt bei der OdA AM über vermeintliches Unrecht oder unkorrekte Abläufe und Prozesse beschweren und schriftlich eine Stellungnahme einfordern, wird bei nachvollziehbarer Begründung ebenfalls ein interner Klärungsprozess in Gang gesetzt.
 
Sowohl beim Beschwerdeprozess des SBFI als auch bei einer Reklamation erhält die OdA AM keinerlei Vergütung für die entstehenden Aufwände, die je nach Fall beträchtlich sein können, da immer mehrere Personen sehr zeitintensiv involviert sind. Der QSK ist sehr daran gelegen, die Prüfungen fair, transparent und verantwortungsbewusst abzuwickeln.


Module

Modulprüfung M1 «Medizinische Grundausbildung» ist startklar

Die erste Modulprüfung M1 findet im Juni 2018 mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten statt. Bei der schriftlichen Prüfung kommt eine MC-Prüfung mit einem Tablet zum Einsatz. Dieses garantiert einen effizienten Ablauf der administrativen Prüfungsprozesse mit einer hohen Durchführqualität. Alle Kandidaten können die Tabletbedienung vorgängig per Lehrvideo und Musterprüfung üben.
Im praktischen Teil werden die Kompetenzen von medizinischen Untersuchungen und Einschätzungen anhand eines Prüfungsparcours mit unterschiedlichen Untersuchungsstationen geprüft. Auch hier kommen bei der Bewertung die Prüfungstools des IML (Institut für medizinische Lehre der Uni Bern) zum Einsatz.
Wir wünschen dem Prüfungsteam eine erfolgreiche und pannenfreie Durchführung und drücken den Kandidaten die Daumen für eine erfolgreiche Prüfungsabsolvierung.

Modulabschluss M2 in Homöopathie wird erstmals durchgeührt

Die Trägerorganisation Homöopathie M2 (THOMM2) führt am 14. Juni 2018 erstmals die Modulprüfung M2 durch. Die Anmeldefrist für das Jahr 2018 ist bereits abgelaufen. Es wird an einem Tag ein theoretisch-schriftlicher und eine praktisch-schriftlicher (Fallanalyse) Prüfungsteil durchgeführt. Auch hier kommt beim schriftlichen Teil (MC-Fragen) das IML-Tool in Form der Tabletprüfung zum Einsatz. Einsicht in die detaillierten Prüfungsunterlagen gewährt die Webseite der Trägerorganisation (https://homoeopathie-m2.ch/modulabschluss-m2/).


Mitarbeitende der OdA AM

Neue Mitarbeiterin auf der Geschäftsstelle – Stefanie Luginbühl

Seit dem 1. April 2018 haben wir auf der Geschäftsstelle eine weitere Verstärkung erhalten. Stefanie Luginbühl wird die operative Begleitung und Betreuung der Gleichwertigkeitsverfahren, der Akkreditierung von Bildungsanbietern, der Modulprüfung M1, der Mentorinnen und Mentoren und des Moduls M7 sowie der anderen Modulabschlüsse übernehmen. Stefanie hat ursprünglich Umweltingenieurin studiert, hat Projekte im Bereiche der Bildung, Solarenergie und Umweltschutz geleitet. Sie ist Mutter einer neunjährigen Tochter und kann nun ihre Betreuung und die Arbeit bei der OdA AM optimal verbinden. Und wir freuen uns, in Stefanie eine kompetente und einsatzfreudige Mitarbeiterin gefunden zu haben. Wir heissen Stefanie ganz herzlich willkommen und wünschen ihr viel Spass in unserem kleinen Team in Solothurn.

Mitglied für die QSK AM gesucht – vorzugsweise Fachrichtung TCM

Die QSK sucht eine Fachperson TCM als neues Mitglied. Die Person sollte das eidg. Diplom für NHP in der Fachrichtung TCM besitzen, Mitglied in einem Fachverband sein und Freude an einer Tätigkeit im Umfeld der Höheren Fachprüfung haben. Ihre konkreten Fragen können Sie gerne mit Markus Senn, Präsident der QSK, 052 624 90 50, qsk@oda-am.ch, besprechen.


Unser Beruf

Was heisst TP oder TG? Und warum geht mich das etwas an?

 
In Anlehnung an den Text der Krankenversicherung Atupri.
https://www.atupri.ch/de/blog/durchblick/tiergarant-tierspayant
 
Im schweizerischen Krankenversicherungssystem werden die Kosten für Pflegeleistungen von den Krankenversicherungen übernommen. Nun gibt es zwei Wege, wie das Geld von der Krankenversicherung zu den Leistungserbringern bzw. Patientinnen und Patienten gelangt.
 
Tiers garant
Der Leistungserbringer (z.B. Arzt, Spital oder Naturheilpraktiker) sendet die Rechnung dem Patienten zu. Der Patient kontrolliert und bezahlt sie und schickt sie der Krankenkasse. Die Krankenkasse erstattet dem Patienten den Betrag zurück, der ihm laut Versicherungsdeckung zusteht, abzüglich der eigenen Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt).
 
Tiers payant
Der Leistungserbringer (Naturheilpraktiker) sendet die Rechnung direkt der Krankenkasse. Die Krankenkasse bezahlt den kompletten Betrag. Anschliessend schickt die Krankenkasse dem Patienten eine Leistungsabrechnung und stellt ihm die Kostenbeteiligung und nicht versicherte Leistungen in Rechnung. Diesen Betrag zahlt der Patient an die Krankenkasse zurück. Tiers payant wird vorwiegend in Spitälern, Pflegeheimen und im Bereich der ambulanten Krankenpflege gewählt. Auch bei der Arzneimittelabgabe in Apotheken hat sich Tiers payant etabliert. Übrigens: Der Leistungserbringer muss dem Patienten eine Kopie der Rechnung schicken. Tut er dies nicht, können er diese verlangen.
 
Naturheilpraktiker verwenden in jedem Falle die Version «Tiers garant», um ihre Leistungen in Rechnung zu stellen. Dies ist auch auf dem Rechnungsformular so anzugeben.
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Unsere Kontaktadresse
OdA Alternativmedizin
Niklaus Konrad-Strasse 18
4500 Solothurn

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