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Spezial Newsletter OdA AM
Stellungnahmen der Mitglieder der OdA AM

Worum geht es?
Eine Gruppe von unzufriedenen Basismitgliedern ist mit Anträgen an die Jahresversammlung ihrer Berufsverbände herangetreten. Die eingereichten Dokumente enthalten eine Aufzählung verschiedener Missstände und beklagten viele intransparente Umstände in Zusammenhang mit der Höheren Fachprüfung. Von dieser Gruppe wird eine offene Diskussionsrunde unter Mediation mit der Führung der OdA AM sowie mit Beteiligung des SBFI gefordert. Nachfolgend sind die Stellungnahmen von einigen der betroffenen Berufsverbände zu diesem und anderen Begehren abgedruckt.


HVS, Mitglied bei der OdA AM seit 2008

Liebe Verbandsmitglieder

Für die HVS-Generalversammlung 2018 ist von einem Mitglied ein Antrag für ein ausserordentliches Traktandum eingegangen.
Die Anliegen kommen hauptsächlich von Praktizierenden der Fachrichtung TCM und TEN aber es ist durchaus sinnvoll, wenn wir vom HVS zu den Aussagen auch Stellung nehmen um Klarheit zu schaffen.

Finanzen OdA AM

Selbstverständlich liegen den Vorständen der OdA Mitgliederverbände der Jahresabschluss 2017 und das Budget 2018 der OdA AM vor. Die Zahlen und Schuldentilgungsmassnahmen wurden bereits ausführlich an zwei Präsidentenkonferenzen besprochen.

Das Minus ist in den Projektjahren entstanden, als noch keine Prüfungen durchgeführt wurden. In der Hoffnung, das SBFI werde einen Teil der Projektkosten übernehmen und der Rest werde durch die Durchführungen der HFP gedeckt werden, wurden die Projektkosten auf die folgenden 5 Jahre umgelegt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Buchhaltung noch über die Firma Walker Management geführt. Dieses Vorgehen wurde damals an der Delegiertenversammlung von allen Verbänden genehmigt.

Die Ernüchterung kam, als klar wurde was durch das SBFI subventioniert wird und was nicht.
Die Schulden sind nicht in den letzten Jahren entstanden oder angewachsen, im Gegenteil, inzwischen sind Einnahmen und Ausgaben ausbalanciert. Aber das Minus lässt sich nicht durch die laufenden Prüfungseinnahmen decken, denn mehr Einnahmen bei den Prüfungen würde geringere Subventionen des SBFI zur Folge haben.

Deshalb haben die Mitgliederverbände der OdA AM gemeinsam einen Plan ausgearbeitet, wie die vergangenen Schulden getilgt werden könnten. Wir werden den Vorschlag zusammen mit dem HVS Budget vorstellen.

In der OdA AM verdient sich niemand eine goldene Nase. Mitarbeitende der Geschäftsstelle, QSK oder Kommissionen leisten laufend unter- oder unbezahlte Arbeit, weil es angesichts der aktuellen Arbeitslast gar nicht anders geht.

Die OdA AM ist nicht ein Gebilde ausserhalb der Verbände, sondern wird von den Verbänden gebildet. Ein Finanzdefizit bei der OdA AM wirkt sich deshalb zwingend auf die Verbände aus, ganz egal was in Hauptversammlungen von Mitgliedsverbänden abgestimmt würde. Wir können mitreden WIE die Finanzen in Ordnung gebracht werden sollen, aber wir können nicht darüber befinden, ob diese in Ordnung gebracht werden sollen oder nicht.

Delegierte OdA AM

Vom HVS aus sind Rahel Häfeli und Beatrice Soldat Delegierte für die OdA AM. Sie werden gemäss Spesenreglement HVS dafür entschädigt. Delegierte werden grundsätzlich von ihrem Verband entschädigt und nicht von der OdA AM.

Auch in den anderen Verbänden rekrutieren sich die Delegierten aus dem Verbandsvorstand, oft sind es wie im HVS die Geschäftsleiter oder Präsidenten und Stellvertreter. Es ist nicht möglich, über die Geschäfte der OdA AM zu beraten und zu entscheiden, ohne via Verbandsvorstand in Diskussionen und Entscheidungen involviert zu sein.

Die Vorstandsmitglieder des HVS Vorstand lesen im Verlauf eines Jahres ganze Berge von OdA AM Dokumenten und verfassen Stellungnahmen dazu. Diese Arbeit ist im HVS in der pauschalen Vorstandsentschädigung inbegriffen.

Höhere Fachprüfung – Kantone und Krankenkassen

Dass Kantone bei Änderung ihres Gesundheitsgesetzes auch die Grundlagen für eine Berufsausübungsbewilligung anpassen, ist für uns im HVS klar. Der Bundesrat hat 2015 in einer Stellungnahme zur Umsetzung des Verfassungsartikels geschrieben, dass die eidg. Diplome in Zukunft die Grundlage für die Berufsausübungsbewilligungen in den Kantonen sein sollten. Dass das jetzt in den Kantonen so umgesetzt wird, ist deshalb keine Überraschung.
Aufregung hat der Kt. Solothurn ausgelöst mit der Absicht, für die bestehenden Bewilligungen eine Übergangsfrist festzusetzen, bis das eidg. Diplom erworben werden muss.

Selbstverständlich hat die Politikkommission der OdA AM in ihrer Vernehmlassungsantwort festgehalten, dass dies unüblich und auch nicht im Sinne der OdA AM und der Berufstätigen sei. Bisher hat jeder Kanton für bereits bestehende Berufsbewilligungen eine Besitzstandswahrung ausgesprochen. Wir hoffen, den Kt. SO mit unseren Argumenten überzeugen zu können.
Die Kantone sind jedoch frei darin, wie sie ihre Gesetze formulieren wollen. Selbstverständlich setzen sich die Berufsverbände für Besitzstandswahrung und in Kantonen wo eine Berufsausübungsbewilligung neu eingeführt wird, für möglichst lange Übergangsfristen ein.
Allerdings können weder die Verbände noch die Praktizierenden oder das SBFI den Kantonen etwas vorschreiben bezüglich Berufsausübungsbewilligungen.

Hätte sich die OdA AM nicht vehement für die Praktizierenden eingesetzt, hätten wir längst nicht nur eines, sondern verschiedene, zwingend vorgeschriebene Abrechnungsformulare von unterschiedlichen Kassen und wir müssten uns mit einem weit umfangreicheren Tarifziffernwald herumschlagen. Der Kanton Bern würde weiterhin seine Praktikumsmonate einfordern und in den Kantonen GR wäre selbständiges Arbeiten mit dem Zertifikat nicht erlaubt worden, wenn die OdA AM nicht interveniert hätte. Auch im Kanton Tessin setzt sich die OdA AM nach Kräften ein, damit Praktizieren im Mentorat ermöglicht wird.

Die Helsana akzeptiert bei Naturheilpraktikern aktuell einen höheren Stundenansatz als bei den Osteopathen und nach wie vor ist es keine Pflicht eine Diagnose auf die Rechnung zu schreiben, obwohl die Kassen das wünschen. Das sind alles Verhandlungserfolge der Verbände und der OdA AM.

Berufsreglementierung

Die Aussage, «Vieles ist schneller gegangen als erwartet» und deshalb seien Reglemente übereilt erstellt worden, ist für all jene, die in der Berufsreglementierung mitgearbeitet haben allerdings eine absurde Aussage. Die ersten Schritte zur Berufsreglementierung wurden im Jahr 2000 unternommen. Gemäss dem ursprünglichen Zeitplan hätte die erste Prüfung bereits 2013 stattfinden sollen. Von Übereilung kann deshalb keine Rede sein.

Die Prüfungsordnung und Wegleitung wurde von den Juristen des SBFI auf Herz und Nieren und bis zum letzten Komma geprüft. Es existieren eine Menge Vorschriften für höhere Fachprüfungen und das SBFI kontrolliert bei jeder Prüfung, ob alles eingehalten wurde. Dass irgendeines der Reglemente Bundesrecht verletzt, wie im Antrag behauptet wird, ist deshalb höchst unwahrscheinlich.

Die im Antrag geforderte Kommunikationsplattform sind die Verbände, denn sie bilden zusammen die OdA AM und haben deshalb auch jedes Reglement genehmigen müssen bevor es in Kraft gesetzt wurde. Wir vom HVS haben laufend und ausführlich über sämtliche Aktualitäten informiert. Unsere Mitglieder können ausserdem jederzeit anfragen, wenn sie über Berufspolitik oder Berufsreglementierung etwas wissen möchten oder nicht verstanden haben.

Bestehensquote HFP

Der HVS hat im Jahr 2017 an zwei runden Tischen mit der QSK Fragen zur Bestehensquote bei den Homöopathen geklärt und wie wir in den HVS News mitteilten, sind unsere Anliegen aufgenommen und mehrheitlich bereits umgesetzt worden. Parallel dazu hat aber auch die QSK von sich aus Aktivitäten unternommen und Verbesserungen umgesetzt.

Keinesfalls war es den Experten oder der QSK je möglich das Resultat im Sinne einer gewünschten Bestehensquote zu manipulieren, wie im Antrag geargwöhnt wird. Auch die Behauptung, das SBFI habe bereits Beschwerden im Sinne der beschwerdeführenden Kandidaten entschieden, ist falsch. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind lediglich zwei französischsprachige Beschwerden entschieden worden und in diesen wurde die Argumentation der OdA AM gestützt.
Für uns vom HVS aus gibt es keinen Grund, noch einmal mit der QSK oder OdA AM bezüglich Bestehensquote zusammenzusitzen. Wir haben diese Arbeit aus eigener Initiative bereits gemacht. Falls eine andere Fachrichtung dieses Bedürfnis auch hat, dann steht ihr das selbstverständlich offen.

Allgemein

Wir sehen vom HVS Vorstand keinen Bedarf für Mediations-Gespräche weder mit der OdA AM noch mit dem SBFI. Wir sind bei allen Entscheidungen der OdA AM involviert und reden auch aktiv mit, wie wir hoffentlich die letzten Jahre genügend oft gezeigt haben. Bezüglich Berufspolitik wird alles getan was möglich ist, die Finanzen kamen die letzten Jahre ins Lot, die Schulden entstanden in der Projektphase und unsere Anliegen bezüglich höherer Fachprüfung wurden gehört und werden umgesetzt.

Aus den genannten Gründen empfehlen wir die im Antrag erwähnten Forderungen abzulehnen.

März 2018, HVS Vorstand


TCM Fachverband, ehemals SBO-TCM, Mitglied bei der OdA AM seit 2008

Antrag ausserordentliches Traktandum Berufsbildung

Der Vorstand des TCM Fachverband Schweiz begrüsst es, dass Mitglieder die Arbeit der Verbände und ihrer Funktionäre kritisch beobachten und begleiten.
 
An der GV des TCM Fachverbandes Schweiz wurde durch ein Mitglied ein Antrag leider zu kurz vor der GV eingereicht. Der Vorstand hat dem Mitglied angeboten, das Traktandum unter «Varia» vorzustellen und über die Anliegen zu informieren.
Auf Wunsch dieses Mitglieds holten wir im Rahmen einer Konsultativabstimmung die Stimmung bei den anwesenden Mitgliedern ab. Die anwesenden Mitglieder waren grossmehrheitlich für die Unterstützung der Anliegen des Mitglieds zur Bildung eines Round Tables zwischen OdA AM, den Mitgliedverbänden und des SBFI.
 
Viele Anliegen decken sich im Grundsatz mit den Zielen des TCM Fachverbandes Schweiz. So stehen beide Organisationen für finanzierbare Ausbildungen, Besitzstandwahrung und faire Prüfungen ein.
 
Da die GV des TCM Fachverband Schweiz das Anliegen nicht als Traktandum behandeln konnte, entfiel die Diskussion. Der Vorstand hätte im Rahmen der Beratung des Antrags unter anderem auf folgende Punkte hingewiesen:
 
Besitzstandwahrung in den Kantonen: Es ist richtig, dass einige Kantone ihre Gesundheitsgesetze dahingehend anpassen, dass der Abschluss als Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom Voraussetzung für die Erteilung neuer Berufsausübungsbewilligung ist. Dort, wo die Besitzstandwahrung in Frage gestellt wird, geben wir uns im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens ein. Zusätzlich sind wir direkt und/oder über die PoKo der OdA AM im ständigen Kontakt mit den zuständigen Behörden. Die Gesetze werden von den Kantonsparlamenten verabschiedet. Der angestrebte Round Table ändert diese Tatsache nicht und kann auch keine Gesetze ändern.
 
Tarif 590: Der Tarif 590 hat nichts mit dem neuen Beruf zu tun und wurde auch nicht durch die OdA AM über unsere Köpfe hinweg entschieden. Er wurde uns von Versicherungen vorgegeben, um die Leistungsabrechnung über alle Berufe der Alternativmedizin und Komplementärtherapie zu vereinheitlichen und dank einheitlichen, maschinenlesbaren Formularen Kosten zu sparen. Die OdA AM konnte in zähen Verhandlungen erreichen, dass die Rechnungen nicht sehr detailliert sein müssen, verhindern konnte sie den Tarif 590 aber nicht. Es ist nicht anzunehmen, dass ein Round Table den Tarif 590 verhindert hätte.
 
Seniorenregelung: Der Verband geht einig, dass wir nicht auf unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen verzichten können und wollen. Eine Seniorenregelung konnte mit dem SBFI ausgehandelt werden. Leider ist es nicht möglich, dass jemand ein eidgenössisches Diplom ohne Prüfung erhält. Wer mehr als 10 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann, muss dafür aber nur eine verkürzte Prüfung ablegen. In der TCM ist es zudem so, dass die HFP während einer Übergangsfrist auch mit Akupunktur alleine abgelegt werden kann, damit langjährige Therapeuten nicht dazu gezwungen werden, die Tuina nachzuschulen. Ein Round Table wird nicht erreichen, dass langjährigen Therapeuten das eidgenössische Diplom prüfungsfrei übergeben wird.
 
Vergütung durch Versicherungen: Bezüglich Versicherungen führen nur Verhandlungen zum Ziel. Der TCM Fachverband Schweiz setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass auch Leistungen vergütet werden, die unter der Methodengruppe 185 abgerechnet werden. Weder die OdA AM noch der TCM Fachverband Schweiz können aber den Versicherungen Mindesttarife vorschreiben. Jede Versicherung bestimmt autonom, welche Therapeuten sie zu welchen Konditionen auf ihrer Liste führt.
 
HFP als Nadelöhr: Beim Abschluss zum Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom handelt es sich, wie der Name sagt, um einen eidgenössischen Abschluss auf Niveau HFP. Es liegt in der Natur von Prüfungen, dass man diese bestehen, aber auch nicht bestehen kann. Die Bestehensquote von rund 82% ist vergleichsweise hoch.
Die Höhere Fachprüfung und deren Bewertung wurden durch das SBFI in dieser Form für gut befunden. Auf der Homepage der OdA AM sind Leitfäden und Erläuterungen aufgeschaltet. Zudem führen die OdA AM und die Berufsverbände Informationsanlässe durch, in denen die verschiedenen Prüfungsteile detailliert erklärt werden. Es handelt sich bei der HFP also nicht um eine willkürliche Prüfung mit unklarer Bewertung. Wenn Fehler erkannt werden, müssen sie korrigiert werden. Ein Round Table mit OdA AM und SBFI könnte allenfalls zur Klärung offener Fragen führen.

Allerdings ist es fraglich, ob das SBFI an einem solchen Round Table teilnehmen wird. An der Generalversammlung entstand der Eindruck, dass das SBFI an solchen Gesprächen teilnehmen würde. Unseres Wissens liegt keine entsprechende Zusage vor. Das SBFI beaufsichtigt mehr als 800 Berufe. Wenn die Prüfung im bewilligten Rahmen durchgeführt wird, gibt es aus Sicht des SBFI wohl keinen Grund für ein klärendes Gespräch.
 
Wie eingangs erwähnt, zielen die Anliegen der Interessensgemeinschaft und des TCM Fachverband Schweiz in die gleiche Richtung. Der Vorstand des TCM Fachverband Schweiz bezweifelt aber, dass der Weg über einen Round Table mit Mediation zielführend ist. Entscheidende Stakeholder wie Versicherungen und Kantone wären nicht eingebunden. Zudem sind einige der Forderungen, z.B. die Besitzstandwahrung in den Kantonen, nicht über einen Round Table zu lösen. Der Vorstand hat in der Konsultativabstimmung deshalb mit „Nein“ gestimmt.
 
Wir müssen unsere gemeinsamen Anliegen an den richtigen Stellen mit den richtigen Mitteln einbringen. In den Kantonen sind das langjährige Kontakte und Vernehmlassungen, in der OdA AM sind das die Präsidentenkonferenz und die Delegiertenversammlung (und bei Fehlern in der Prüfung das SBFI) und bei den Versicherungen regelmässige, direkte Gespräche mit jeder einzelnen Krankenkasse.


NVS, Mitglied der OdA AM seit 2008

Die NVS gehört zu den Gründungsmitgliedern der OdA AM und hat deren Arbeiten in den vergangenen 10 Jahren mitgetragen und mitgeprägt. Sie steht nach wie vor voll und ganz hinter der OdA AM und der von ihr entwickelten und getragenen Höheren Fachprüfung.

Zu den Aufgaben des demokratisch gewählten Vorstandes der NVS gehört es, die Interessen der gegen 3'000 Verbandsmitglieder zu vertreten. NVS-Mitglieder wissen, dass sie sich mit ihren Anliegen jederzeit an ihren Verband wenden können, dass diese Anliegen ernst genommen werden und dass sich NVS-Geschäftsstelle und NVS-Vorstand bemühen, berechtigte Anliegen am richtigen Ort in der bestmöglichen Form einzubringen. Der NVS-Vorstand ist der Ansicht, dass sowohl die NVS selbst als auch die OdA AM alle für eine demokratische Meinungsbildung notwendigen Gefässe bereitstellen. Für NVS-Mitglieder verweist der Vorstand auf den 6 mal jährlich erscheinenden Newsletter, die jährlich an 8 Orten durchgeführten Info-Abende und die Mitgliederversammlung. Und selbstverständlich sind die Geschäftsstelle und über die Geschäftsstelle Präsidium und Vorstandsmitglieder jederzeit erreichbar und gesprächsbereit.

Der NVS-Vorstand wünscht der OdA AM und ihrem eidgenössischen Diplom weiterhin viel Erfolg.

NVS Naturärzte Vereinigung der Schweiz


SVANAH, Mitglied der OdA AM seit 2008

Grundsätzlich begrüsst der Svanah eine offene Kommunikationskultur und ist seinerseits darauf bedacht, seine Mitglieder möglichst zeitnah mit den Informationen und Neuigkeiten aus dem Berufsumfeld des Naturheilpraktikers zu versehen. Und wir sehen es als Verbandspflicht, die Anliegen der Mitglieder ernst zu nehmen.
 
Eines unserer Mitglieder stellt zusammen mit Gleichgesinnten stellt nun die Forderung, mit der OdA AM direkt zu kommunizieren, bzw. mittels eines Mediators das offene Gespräch zu führen.  Dies irritiert uns als Berufsverband, denn die OdA AM ist niemand anderes als der Dachverband der Berufsverbände - der Svanah ist ein Teil davon. Somit hatte und hat die Basis jederzeit die Möglichkeit, Anliegen dem Vorstand vorzubringen und unklare Sachlagen zu klären. Auf diesem Weg lassen sich vorab Missverständnisse klären und Bedürfnisse frühzeitig erkennen – hier steht das Basismitglied in der Bring- und Holschuld.
 
Die Aussagen der Gruppierung sind leider zu einem grossen Teil unzureichend recherchiert und entsprechen leider nicht den Tatsachen – auch hier wäre der direkte Weg, das heisst das Gespräch mit dem Vorstand des Svanah, zielführender gewesen, als stundenlange Eigenrecherche, die am Ende zu inkorrekten und tendenziösen Aussagen führt, wie sie ja eben der OdA AM vorgeworfen werden.
 
Somit war auch für uns als Verband mit dem Schreiben der Gruppierung kein klarer Auftrag aus dem Antrag erkennbar.  Der Antrag lautete auf „Zustimmung zu einer Kommunikationsplattform zur Gewährleistung der Transparenz der Informationen und Tätigkeiten der OdA AM und der teilnehmenden Verbände“. Da wir als Verband als Teil der Oda AM fungieren und somit direkte Einsicht und Mitsprache in die Tätigkeiten haben, können wir dem Argument der unklaren und unfairen Kommunikation nicht zustimmen und sehen damit auch die Notwendigkeit zu einer solchen Plattform nicht. Der Vorstand des Svanah anerkennt die Bedürfnisse einzelner Mitglieder, aber wir verweisen gleichzeitig auf den korrekten und gangbaren Weg, wie solche Bedürfnisse auf Ebene der Mitglieder verhandelt und dann in die übergeordneten Gremien transportiert werden sollten. Hier die Wege umzukehren und die bisher geschaffenen Strukturen einfach über Bord zu werfen, finden wir unsinnig und der Problematik nicht angemessen. An ihrer Mitgliederversammlung haben die Svanah-Mitglieder darum auch diesen Antrag klar abgelehnt. Der Austausch soll von beiden Seiten, als Mitglieder an der Basis wie auch Berufsverband (als ein Teil der OdA AM) in klarer, direkter und fairer Weise erfolgen können. Der Svanah-Vorstand ist für eine solche Art von Kommunikation jederzeit bereit.
 
Svanah-Vorstand

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Unsere Kontaktadresse
OdA Alternativmedizin
Niklaus Konrad-Strasse 18
4500 Solothurn

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