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Der holzART Newsletter Nr. 1/2016

Nachfolgend ein persönlicher Rückblick auf 25 Jahre erfolgreiche Pilz- und Schimmelbekämpfung im Holz- und Bautenschutz. Meine ersten Erfahrungen in dieser Richtung durfte ich 1989 als Zimmer-geselle, damals noch auf der *Walz, in West-Berlin sammeln.
Bis dato war das Thema Pilzbekämpfung für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Allerdings waren Holzschutzmittel ein tägliches Thema in der Praxis eines Zimmerergesellen, da diese seinerzeit für tragende Konstruktionen aus Holz noch vorgeschrieben waren.
Weder mit Handschuhen und Atemmaske noch mit einer vernünftigen Einweisung wurden diese Mittel ohne Wenn und Aber, meist von den Lehrlingen, verarbeitet.
1989 in West-Berlin haben wir dann als sogenanntes Ökokollektiv zumindest versucht, weniger giftige Holzschutzmittel aus Borsalzen herzustellen.

Seinerzeit wurden in den alten Bundesländern übrigens noch ca. 48.000 Tonnen Holzschutz-mittel mit etwa 750 verschiedenen giftigen Wirkstoffen jährlich verkauft!

Abbildung links: Aktiver Befall des Echten Hausschwamm (EH) an einer Kellerdecke. Gut zu erkennen sind die  Fruchtkörper mit ihren typischen Glutationsflecken.
Abbildung rechts: Typisches Schadensbild (EH) an einer Firstpfette mit starkem kubischen Würfelbruch bei Befall von Holzbauteilen und seinen starken Myzelsträngen.


Schon damals wurde mir bewusst, dass das Thema EH und aller weiteren Hausfäulepilzen oder Schadinsekten, gerade in Bezug auf deren Bekämpfung nach *DIN 68.800*, alle Beteiligten stärker trifft, als sie das vielleicht im ersten Moment dachten. Dieses trifft heute auch noch zu.

Durch vermeintliche Sachverständige und Holz- Bautenschützer werden heute noch, zu Lasten der betroffenen Hausbesitzer, unnötige Rückschnittgrenzen bei Holzkonstruktionen festgelegt und giftige chemische Cocktails von diversen Holzschutzmitteln verordnet. Diese richten jedoch oftmals einen größeren gesundheitlichen Schaden an, als dass der Pilz es alleine jemals geschafft hätte. Hier wird Lobbyismus noch groß geschrieben.

Fragen Sie also beim Schadenfall immer ihren Sachverständigen bzw. Bautenschützer nach einer giftfreien Bekämpfung.

Sollten diese Holzschutzmittel, auch viele der zugelassen, Verwendung finden, könnten, nachdem der Pilz bekämpft wurde, womöglich Borsalze/ Borate oder Formaldehydabspalter verbleiben, die sich im menschlichen und tierischen Körper anreichern. Dadurch können  schleichende Vergiftungen zu gesundheitlichen Problemen verschiedener Art führen.

Im Zweifelsfall ist der Betroffene dann mit seinen dubiosen Symptomen alleine, selbst wenn er einen Zusammenhang nachweisen könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=DPMANK4KIhc
https://www.youtube.com/watch?v=s6yGIaM9eSI

Der Verarbeiter ist diesem Fall übrigens fein raus, denn er hat ja nach *DIN und mit *DIBT zugelassenen Holzschutzmitteln gearbeitet. 

Wie bei Lebensmitteln bekannt, sind auch bei den im Baumarkt erhältlichen oder auch bei geprüften Holzschutzmitteln nicht alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben. Das gesundheitliche Risiko ist an Hand der Angaben nicht einzuordnen. Die gesetzlichen Bestimmungen dazu kann man lediglich als „Grenzwert-Politik“ bezeichnen.

Chlorierte Kohlenwasserstoffe wie PCP, Lindan, PCB etc. sind zwar in Deutschland seit 1989 verboten, werden jedoch nach wie vor als unbedenklich bezeichnete Borpräparate verwendet.

Diese Mittel werden selbst von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Medizin als krebserregend eingestuft. Dennoch werden jene weiterhin verkauft und verarbeitet, teilweise sogar als ökologisch unbedenklich.

"Borate, die zwar auch in der Natur vorkommen, gelten als sich im Körper anreichernde Gifte, gegen die kein Gegenmittel bekannt ist“!

Im konventionellen Wohnungsbau oder bei der Pilzbekämfung / Sanierung, kann (sollte) bei einer qualifizierten Sanierung durch den Fachmann gänzlich auf den Einsatz von giftigen und bauaufsichtlich zugelassenen Holzschutzmitteln verzichtet werden.
Der bedenkenlose und bestimmungswidrige Einsatz vieler zugelassener Holzschutzmittel verstößt aus Sicht des Verfassers gegen das Bau- und Menschenrecht.

Um Holz effektiv vor Pilzbefall und gegen Insekten zu schützen, benötigt man keine giftigen Substanzen, sondern sachverständige Planer und Handwerker. Sollten Holzschutzmittel tatsächlich, zum Beispiel bei einem aktiven Hausschwamm- oder Schimmelpilz- bzw. Insektenbefall präventiv Verwendung finden, greifen wir bereits seit mehr als 13 Jahren auf die giftfreien Produkte der Firma Masid und deren umwelterhaltenden Produkte zurück.

https://www.youtube.com/watch?v=nnbB4WdDJio

Begründung
Bei den biozidfreien Mitteln von Masid ist das Wirkprinzip (Maskierung und Verkieselung) ein völlig anderes. Umso erstaunlicher ist es, dass sich diese Mittel (je nach Konzentration) auch zur Holz- und Steinverfestigung, zur Reduktion von Schadstoffemissionen z.B. bei Schimmelbefall, zur Oberflächenveredlung, beim Brandschutz oder sogar bei Termitenbefall einsetzen lassen.

Anders als bei vielen synthetischen Produkten besteht bei den abgebildeten Holzschutzmitteln nicht die Gefahr unbekannter Spätfolgen für Mensch und Natur.
 

Auf unserer Webseite www.holzART-hoss.com erhalten Sie aktuelle Informationen zu den angesprochenen Produkten:

Bei der Herstellung aller Masidprodukte entsteht keinerlei Abfall, denn die Rohstoffe werden zu 100% verwertet. Bei einer Produktion nach diesem Verfahren erreicht man eine Energieersparnis von mehr als 95% im Vergleich zur Produktion von Oberflächenmitteln nach herkömmlichen Verfahren.

Es gibt
  • keinen RAUBBAU,
  • keine UMWELTSCHÄDIGUNG,
  • keine GERUCHSBELÄSTIGUNG,
  • keine LUFTVERSCHMUTZUNG,
  • keine giftigen ABWÄSSER,
  • keine ENTSORGUNGSPROBLEME,
weder bei der Herstellung noch bei der Verwendung dieser Produkte. Falls Sie noch Fragen haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf, gerne beraten wir Sie über die  Produkte und deren Eigenschaften.

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Hoß

*DIBt - Deutsches Institut für Bautechnik / *DIN 68.800 - Holzschutznorm / *Walz - Die Wanderjahre zünftiger Gesellen

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