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PRESSEMITTEILUNG
18. Oktober 2019
Litauisches Filmfestival I 31.10.–4.11.2019

9. LITAUISCHES KINO GOES BERLIN: Programm vollständig

45 Lang- und Kurzfilme aus Litauen, Estland und Lettland // Rahmenprogramm aus Masterclass, Performance, Konzert und Ausstellung
In weniger als zwei Wochen startet die 9. Ausgabe des  litauischen Filmfestivals LITAUISCHES KINO GOES BERLIN und bringt vom 31. Oktober bis 4. November mit 45 aktuellen und historischen Lang- und Kurzfilmen aus Litauen, Estland und Lettland die ganze Bandbreite der baltischen (Film-)Kultur in die Hauptstadt. In den Spielstätten ACUDKino, Sputnik Kino und ACUD Club erwartet die Zuschauer*innen neben den Filmvorführungen außerdem ein spannendes Rahmenprogramm mit einem Konzert der litauischen Post-Punk Girlband SHISHI, einer Ausstellung, Performance und Masterclass.
Programm LITAUISCHES KINO GOES BERLIN (eng.)
ANIMUS ANIMALIS von Aistė Žegulytė

Langfilmprogramm: Aktuelle Festival-Hits und Klassiker

 
Als letzter Langfilm wurde der litauische Dokumentarfilm ANIMUS ANIMALIS von Aistė Žegulytė in die Sektion FESTIVAL PEARLS eingeladen. Der Film spielt im Umfeld von Tierpräparatoren, Wildzüchtern und zoologischen Museen kunstvoll mit der Grenze zwischen dem Realen und dem Künstlichen. Daneben läuft in den FESTIVAL PEARLS auch SUMMER SURVIVORS von Marija Kavtaradzė, die zum Festival kommen wird. Das Spielfilmdebüt über einen ungewöhnlichen Road-Trip gewann den Publikumspreis beim Favourites Film Festival in Berlin. Der dritte aktuelle Langfilm in der Sektion ist MOTHERLAND von Tomas Vengris, der eine Familiengeschichte, angesiedelt im Litauen Anfang der 90er Jahre, erzählt. In einer Retrospektive würdigt das Festival einen der berühmtesten litauischen Filmemacher, Arūnas Žebriūnas (1931-2013) und zeigt zwei seiner Filme: THE BEAUTY von 1969 und NUSSBROT von 1978.
Short Film Competition: ON TIME von Jorė Janavičiūtė
Baltic Kids Animations: CRISPY von Dace Rīdūze

Kurzfilmprogramm: Filme aus dem Baltikum und Animationen für Kids 

 
Im Programm sind insgesamt 40 Kurzfilme aus Litauen, Estland und Lettland mit zahlreichen Gästen zu sehen. In den vier Programmen der SHORT FILM COMPETITION können die Zuschauer über ihren Favoriten abstimmen: Unter den 19 Filmen im Wettbewerb läuft z.B. der der schwarzhumorige FAMILY UNIT (ŠEIMA) von Titas Laucius, in dem Eimantas der Familie seiner Freundin beim Umzug hilft, was allerdings nicht jeden in der Familie freut. Vor einer ganz anderen Herausforderung steht Julė in Jorė Janavičiūtės Kurzspielfilm LAIKU (ON TIME). Julė ist immer zu spät, was besonders hinderlich für ihren zukünftigen Beruf als Richterin ist. Fahrstunden sollen Abhilfe schaffen, bringen aber nur neue Probleme zum Vorschein. Jorė Janavičiūtės wird zum Festival kommen. Ebenfalls zu Gast sein wird Regisseurin Elvina Nevardauskaitė, die das Horror-Drama UNBURIED vorstellen wird.

Im Programm der BALTIC MIDNIGHT SHORTS läuft unter anderem das estnische Kurzdrama ICE von Anna Hints über Harri, einen Soldat in der estnischen Armee, der für einen Trip mit seinem Sohn eine Menge riskiert. In der Komödie DOLLS von Ieva Norvele aus Lettland wird eine Taxifahrt im nächtlichen Riga zu einer Anhäufung seltsamer Ereignisse. 

Die dialogfreien Filme der BALTIC KIDS ANIMATIONS laden auch junge Zuschauer*innen ins Kino ein: Dort erleben sie etwa in der litauischen Puppenanimation LAST STOP IS THE MOON von Birutė Sodeikaitė, wie ein Mädchen mit Hilfe ihrer Fantasie lernt, ihre Krankheit zu akzeptieren. CHOIR TOUR von Edmunds Jansons (Lettland) zeigt, wie verspielt ein eigentlich folgsamer Knabenchor ist, wenn man ihn alleine lässt. In der Puppenanimation CRISPY von Dace Rīdūze (Lettland) ist der frischgebackene Lebkuchenmann Crispy bereit für die Abenteuer in der Welt.
Post-Punk aus Litauen: SHISHI

Rahmenprogramm: Konzert, Masterclass, Ausstellung & Performance

 
Nach dem energetischen Konzert der litauischen Post-Punkt Band SHISHI am Eröffnungsabend im ACUD Club (31.10. um 21 Uhr) erwartet die Zuschauer*innen ein spannendes Rahmenprogramm. In einer Masterclass unter dem Titel CINEMA AFTER ATOMIC WINTER erklärt der renommierte litauische Fotograf Remigijus Treigys anhand seiner Werke die Philosophie seines kreativen Schaffensprozesses. In der Fotoausstellung 21 DAYS IN BERLIN präsentiert der Fotokünstler darüber hinaus seine Beobachtungen während eines dreiwöchigen Stipendiums der Robert Bosch-Stiftung in in Berlin (2003). Schließlich bilden Treygis’ Arbeiten die Inspiration für die Spoken-Word-Performance BERLINALIEN mit dem Poeten Rolandas Rastauskas. Musikalisch untermalt wird er dabei von dem Schlagwerker Arkadijus Gotesmanas.
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